WG-Leben mit Bojana
Bojana ist zur Zeit in Herrenberg und wohnt bei uns.

Ihrem Heimweh wirkt sie entgegen, indem sie fleißig ihre Skype-Verbindungen mit daheim pflegt.

Nebenbei spielt sie noch Tennis ...

manchmal sogar mit viel Spaß im Regen ...

Zum Glück konnte ich sie beim Reiter-Frühstück in der Walther-Knoll-Straße gerade noch davon abbringen, dieses Pferd auf der Stelle zu adoptieren. Dafür wäre unsere Wohnung wohl doch etwas zu klein gewesen :-)
Sommer aufm Balkon (1)
Guten Morgen, Guten Morgen
Weck mich auf und komm herein

Und auf deinen Sonnenstrahlen
Tanzen meine Träumerein

Guten Morgen, Sonnenschein
Nein du darfst nicht traurig sein

Guten Morgen, Sonnenschein ...
... An die Arbeit!
Los und eins und zwei

und eins und zwei und: Fertig
Wofür man morgens aus dem Bett fällt:

Das ist Arbeit - Okay, das hab ich verstanden

Jetzt reicht's aber, ihr beiden:
An die Arbeit!
aus:
¬ Guten Morgen Sonnenschein von Nana Mouskouri
¬ An die Arbeit von Wir sind Helden
Aufgedeckt durch ersten Schnee
In den zurückliegenden Tagen hat ein kräftiger Sturm die letzten Blätter von den Bäumen geweht. Dadurch wurde die Sicht frei auf Dinge in unserem Garten, die einem den Sommer über verborgen bleiben.

Nun hat es am Wochenende auch noch etwas geschneit. Der starke Schwarz-Weiß-Kontrast zwischen den nassen Steinen und dem Schnee brachten verschollene Treppenstufen in unserem Garten wieder ans Tageslicht. Die Treppe führt hoch zum ehemaligen Gärtnerhaus. Auf dem oberen Bild ist es schemenhaft zu erkennen.

Karaoke und Spiele
Kaum hatten unsere neuen Mitbewohner ihre ersten Möbel die Treppen hochgeschleppt, stieg auch schon ihre Einweihungsparty.

Als wir etwas verspätet, kurz vor Mitternacht, dort auftauchten, waren noch alle Räumlichkeiten gut besucht: der Raucherbalkon, das Buffet in der Küche und das Spiele-Wohnzimmer. Gleich am Eingang befand sich die Karaoke-Ecke, in der sich zwei Teams die Seele aus dem Leib sangen.

Zur Einweihung gab es von uns einen "fliegenden" Tauben-Abschreckungs-Raben für Andrea und Bernd, der auch gleich zusammenmomtiert wurde. Bernd hatte bislang seine Wasserspritzpistole im Kampf gegen die gurrenden Vögel eingesetzt.

Als wir uns zu später Stunde in Richtung "eine Etage tiefer" verabschiedeten, wurde an einigen Tischen immer noch engagiert gesungen und gespielt.
Beijing, mein Täubchen
"Was machen denn eigentlich deine Tauben?", werde ich immer wieder mal gefragt. Tja, die bauten sich im Sommer zuerst rechts oben, dann links oben und dann unten auf dem Balkon ein Nest. Sechs bis sieben Tauben hatten unseren Sonnenuntergangsbalkon mittlerweile in einen Taubenschlag verwandelt.

Verscheuch-Aktionen brachten leider wenig ein, deshalb lieh uns Andrea ihren "Plastik-Tauben-Abschreckungs-Raben" für einen Feldversuch aus.
Der erste Erfolg: Eine Taubenmutter gab sofort ihr Balkon-Bodennest auf und ließ ihre zwei Eier einfach unausgebrütet liegen. Zusammen mit den anderen Tauben suchten sie sich einen neuen Nistplatz und fanden ihn - leider - auf der Nordseite unseres Hauses.
Eine Taubenmutter ließ sich jedoch nicht abschrecken, denn ihr Nachwuchs war bereits ausgeschlüpft - in der oberen Ecke links.

Von dort oben fiel dann am 8.8.08, exakt zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking, genau dieses kleine Täubchen runter. Wir tauften es auf den Namen Beijing. Beim Sturz aus seinem Nest hatte es sich einen Fuß gebrochen ...

... konnte jedoch trotz dieser schweren Behinderung schon bald auf die Brüstung hochflattern.
Bejings Mutter kam zwar immer mal wieder kurz vorbei, um ihr Kleines zu füttern, der Rest der Familie ließ sich jedoch aus Angst vor dem Raben nicht mehr blicken.

Doch wie jedes andere Kind, so sehnte sich wohl auch Beijing nach Liebe und Nähe - und fand dies beim treuen Raben. Hier konnte sie sich wahrlich geborgen fühlen.

Inzwischen bewacht der Rabe aber wieder Andreas Haus. Auch Beijing hat unseren Balkon verlassen, vermutlich auf der Suche nach ihrer Familie ...

... vielleicht aber auch nach ihrer "Rabenmutter"? Wer weiß das schon!
Friedensboten
Fast jährlich nisten irgendwelche Vögel im Gebälk unseres "Sonnenuntergang-Balkons".

Dieses Jahr schauten sich frühzeitig Tauben bei uns um,

und kurz darauf entdeckte ich ihr ungepflegtes Nest oben im Eck, gut versteckt im Gegenlicht.

Inzwischen genießt schon der Nachwuchs den schönen Ausblick und turnt von Fenstersims zu Fenstersims.

Unsere Freude über diese Friedensboten hält sich jedoch in Grenzen. Und ich frage mich, wie man diese Mitbewohner nur wieder los wird?
Im Märzen der Bauer …
...
Die Rößlein einspannt;
Er pfleget und pflanzet
All' Bäume und Land.
Er akkert, er egget,
Er pflüget und sät
Und regt seine Hände
Gar früh und noch spät.
Bauernlied
Das derzeitige frühlingshafte Wetter lädt doch sehr zum Spazieren gehen ein. Aber egal in welcher Richtung ich mich auch von Herrenberg weg bewege, überall blinken mich frisch geschnittene Obstbäume an.
Nur die in unserem etwas verwilderten Garten nicht!
Ich bat deshalb meinen Onkel Uli mir das Baumschneiden beizubringen, was er dann ausführlichst tat - und mir freundlicherweise gleich sein Werkzeug zum Weiterarbeiten da lies.
So schneide und säge ich also seit Tagen in meiner Mittagspause. Es macht erstaunlicherweise richtig Spaß und natürlich hoffe ich jetzt, dass es dieses Jahr mal wieder was zu ernten gibt.
Zum Glück haben wir diese Woche abnehmenden Mond. Da zieht sich das Wasser in den Pflanzen zurück, es ist also die günstigste Zeit zum Schneiden, da die Schnittwunden dann nur wenig bluten. Und bei zunehmendem Mond heilen bekanntlich alle Wunden gut aus.
Nur sollte ich unbedingt diese Woche damit fertig werden, denn für nächste Woche sind Schneeregen und Graupelschauer vorhergesagt.
Heuschrecken gibt’s nicht nur in Afrika
"Der bisher größte Schwarm Heuschrecken ließ sich im Jahr 1784 in Südafrika nieder. Damals bedeckten über 300 Milliarden Insekten schätzungsweise 3000 km² Land. Ihrer Fressgier fielen täglich rund 600.000 Tonnen Pflanzen zum Opfer. Glücklicherweise trieb der Wind den Schwarm auf das offene Meer hinaus. Allerdings wurden die toten Insekten mit der Flut wieder an Land gespült. Sie türmten sich am Strand auf einer Länge von 80 Kilometern über einen Meter hoch auf."
aus: ¬ Wikipedia

Bei mir daheim sind sie in den letzten warmen Tagen zum Glück weit spärlicher eingefallen, verteilten sich aber trotzdem in allen Zimmern. Sogar auf dem Klo hüpften sie rum. Eine setzte sich auf die große Landkarte, die dort hängt - und ausgerechnet auf Afrika, wie ihr sehen könnt. (Leider lässt die Foto-Qualität meines Handys sehr zu wünschen übrig)
Nun liegt Afrika bei mir zuhause ja weit weg vom sitzenden Klonutzer. Schlimmer wäre es deshalb gewesen, wenn sie sich Neuseeland oder die Cook-Islands ausgesucht hätte. Da wären wir dann Auge in Auge miteinander gesessen. ;-)
Entwarnung!
Ein Maler hatte es zufällig entdeckt, ein Sachverständiger vermutet und die Bauarbeiter haben es jetzt bestätigt: Unser vorderer Balkon stand kurz vor dem Einsturz – oder auch nicht.

Der Träger in der Eck-Sandsteinsäule, der anscheinend für die Zugfestigkeit maßgebend ist, war durchgerostet. Nach 100 Jahren ist das ja auch kein Wunder, oder? Nun wurde ein Nirosta-Träger (nicht rostender Stahl) eingesetzt. D.h., unser rauchender Besuch kann künftig wieder völlig gefahrlos auf unserem Wohnzimmerbalkon seinem Laster frönen!
Juhu, es schneit!
Seit heute morgen liegt richtig Schnee in Herrenberg. Da kommt große Lust auf Skifahren auf!

Aber inzwischen ist der morgendliche Sonnenschein wieder einem heftigen, nächtlichen Schneetreiben gewichen.
:-))
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




