Sports & Travel

Die Kroaten machen’s vor

Das Trainingslager der kroatischen Nationalmannschaft in Rovinj hat sich ja bezahlt gemacht.
Das von Leon und mir übrigens auch.



Mit Unterstützung seiner Fangemeinde gewann Leon bei den Knaben unter 12 sein erstes Tennis-Einzel (4:0, 4:1) und auch das Doppel.



Mama Silvia versuchte sich in der clubinternen Breitensportrunde - leider noch nicht ganz so erfolgreich, aber sie war ja auch nicht mit in Rovinj.


Henni (links) und Birgit Ewen

Ich selbst startete ganz gut in meine erste Tennissaison. Zusammen mit Henni, Katja, Bärbel, Andrea uvm. nehmen wir mit viel Spaß und Erfolg an der Bezirks-Hobbyrunde teil.



Zwischendurch testete ich mal Beachtennis und war begeistert. Hier benötigt man nicht nur Technik und Kraft, sondern ganz entscheidend ist ein gutes Auge und viel Spielübersicht.



Am Samstag zog es mich dann auf den Kirchberg nach Reusten. Bereits vor einer Woche erspielte sich dort Leon in der neuformierten D-Jugend (jüngerer Jahrgang) einen guten vierten Platz.



Ganz ohne Trainingslager - und trotzdem recht erfolgreich: Die Dritte Frauenmannschaft der SG H2Ku.
Völlig unerwartet schafften wir das Kunststück, ins Halbfinale einzuziehen - was den Gastgeberinnen aus Nebringen/Reusten übrigens nicht gelang ;-) Wir unterlagen dort zwar mit 16:4 gegen unsere "Erste", freuten uns aber, als ob wir das Turnier gewonnen hätten.


 

Mehr Fotos von Rovinj 2008 online

Zeit-Vielfalt

Wer dreht an der Uhr, wohin läuft die Zeit? Wohin laufe ich? "Entschleunigen" ist nicht die Lösung, sondern sich immer wieder aufs Neue "entscheiden", was man wirklich tun will - und was nicht.

Ich kenne da jemand, der scheinbar beispielhaft gelassen mit seiner Zeit umgeht. ;-)



In Rovinj konnte ich z.B. folgende Beobachtungen machen: Morgens schloss er sich nicht dem Pulk von Tennisspielern an, sondern packte sich einen Stuhl und stahl sich in Richtung Meer davon.



Wer zielgerichtet Ausschau hielt, konnte ihn meist irgendwo unten am Strand entdecken.



Dort studierte er täglich die FAZ von vorne nach hinten und von hinten wieder nach vorn. Störungen waren wenig willkommen. Deshalb ignorierte er mich und meine Kamera einfach so gut es ging.

Da ich ihm natürlich nicht zu viel seiner wertvollen Zeit stehlen wollte, zog ich mich schnell wieder zurück.



Wieder zuhause in Herrenberg, lief er mir abermals über den Weg: Beim Einscannen alter Rovinj-Dias:


Diafundstück (1980): "Wuwu" beim Boulespiel

Und siehe da, bereits vor dreißig Jahren, strahlte er auch schon diese Gelassenheit aus. Ob beim Boule spielen ...


Diafundstück (1981): "Wuwu" mit Pflegesohn Marcel in Vilas Rubin,

... oder einfach beim Chillen.

Vermutlich verbrachte er seine Zeit einfach genau mit dem, was er gerne tun wollte.


 

“Die Eltinger”

Seit Jahren fahren Tennisspieler aus Eltingen mit nach Rovinj. Zwar spielen inzwischen nicht mehr alle von ihnen Tennis, aber sie sind doch jedes Jahr wieder mit dabei, wie z.B. Birgit und Dieter Philippin:



Während Birgit (links) noch immer sehr aktiv auf dem Platz und ebenso beim anschließenden Runden ausgeben ist, ...


Dieter am Flügel im Hotel Eden

... spielt ihr Ehegatte nur noch gelenkschonendes Golf - und wie gehabt: virtuos auf dem Flügel. In Rovinj begeisterte er auch dieses Jahr wieder einen Abend lang alle Mitgereisten. Er benötigt ja keine Noten, da er "Musik lebt", wie mir sein Sohn Patrik erklärte.



An einem gemütlichen Nachmittag, "bei Sandro", bat man ihn dann, doch mal auf dem Akkordeon des Hausherrn zu spielen.



Eine Ermunterung von Ehefrau Birgit (rechts) war nicht nötig. Dieter nahm einfach das Instrument, ...



... und es wurde ein langer Nachmittag, mit Wein, Istrischem Schinken, Pecorino und Gesang: Oh, wie war das schööön! ;-)


 

Zu Gast bei Bojana

Während der "Tennis in Rovinj"-Tross wie gewohnt im Hotel Eden residierte, quartierte ich mich für eine Woche bei Bojana ein.



Sie bewohnt eine schöne Ur-Altbauwohnung mitten in der Ur-Altstadt von Rovinj.



Ich zeltete in einem 30 qm großen, leeren, frisch renovierten Zimmer.



Bojana lebt dort nicht alleine, sondern hat einige liebenswerte Mitbewohner: Sie versorgt zwei zugelaufene Katzen ...



... und deren Nachwuchs, der letzte Woche noch kaum aus den Augen blinzeln konnte.



Ihr junger Hund Brick, ein Weimaran, passt auf alle und alles auf. Außerdem zerfleddert er leidenschaftlich gerne Plastiktüten, Balkonpflanzen und Turnschuhe - meine!


In der Zanzibar, mit Blick auf den Hafen

Abends streiften wir mit Brik durch Rovinjs Gassen und Kneipen.



Da weder sie noch ich gerne kochen, blieb die Küche meist kalt.


Dank jahrelangem Drill bei Bolitieri, macht Bojana immer noch eine gute Figur beim Tennis

Zweimal schlug Bojana Bälle mit Carina. Leider gibt es in Rovinj keine Spieler auf ihrem Niveau. Sie spielt deshalb - genau wie Roy ;-) - nur einmal im Jahr Tennis.


Bojana (links) mit Sparringpartnerin Carina - und Wuwu, ganz rechts

Manchmal schauten wir auch im Hotel vorbei. Dort war alles wie immer: Happy hours an der Bar.


 

Das fing ja gut an

Wir hatten großes Glück auf dem Weg nach Rovinj: Die angekündigten Staus blieben aus. Und das Auto, das uns auf der Hinfahrt in Slowenien rammte, war aus Reutlingen. Der Schaden hielt sich in Grenzen, jedenfalls konnten wir weiterfahren.



Im Hotel Eden herrschte der Ausnahmezustand: Der fünfte Stock war gesperrt. Man erwartete die kroatische Fußball-Nationalmannschaft.



Einzig Mike war noch dort einquartiert. Der nutzte die Gunst der Stunde und installierte in sämtlichen Zimmern Wanzen und Überwachungskameras.



Damit hat Jogi nun einen direkten Zugriff auf die geheimen Taktikgespräche unseres EM-Gruppengegners. Da kann jetzt ja nichts mehr schiefgehen, oder?

Weitere Geschichten rund um Rovinj und eine Galerie folgen in den nächsten Tagen.


 

Auf dem Weg nach Rovinj

Auch über Pfingsten lockt "Tennis in Rovinj" so manchen Tennisfreund nach Istrien. Die herzliche Einladung von Bojana und ihrer Mutter Sonja - und eine Mitfahrgelegenheit im Auto eines "Spätbuchers", und schon bin ich morgen wieder auf dem Weg ans Mittelmeer. :-)))


Diafundstück: 1985, kurz vor Rovinj.


 

Oskar feelt Mallorca

Unsere Helden, die 1. Männermannschaft der SG, sind auf Malle. ¬ dem Peter sein Blog veröffentlicht exklusiv Oskars Tagebucheinträge (bislang 3):

"Liebes Tagebuch,

mein 1. Abend auf Malle ist vorbei und ich möchte eine 1. Bewertung wagen. Ich fange beim Hotel an: 18€ pro Nacht ist ja schon Discount-billig, bringt aber auch einige Unannehmlichkeiten mit sich. In unserem Zimmer weht ein permanenter Klo-Geruch, der allerdings auch von meinem Zimmergenossen Lars-Meyer-Hübner stammen könnte, was dann wieder eine großartige Leistung wäre. So stelle ich mir den Geruch Venedigs zu Zeiten der Cholera vor ... "

¬ ... weiterlesen lohnt ;-)


P.S.: Oskar ist übrigens Leons Lieblingsspieler bei der SG und - gleich nach Karabatic - sein größtes handballerisches Vorbild.


 

Der Mai ist gekommen

Die letzten Tage im April endeten mit Feiern: Am Samstag im Juha, am Sonntag beim TCH, am Montag bei mir und am Mittwoch noch beim "Tanz in den Mai", bzw. der vom KKK organisierten Jazz und Blues Nacht.



Der Mai startete dann mit einem lustigen "Bezzerwizzer"-Revanche-Abend. Doch der anschließende Freitagabend, der hatte es wirklich in sich:



Um Sieben ins Tennistraining mit Katja, Henni, meiner Schwester und anderen Wiedereinsteigern (später mal mehr darüber).



Anschließend mit Katja und Henni zum Nicht-Abstieg und Saison-Abschluss-Abend mit der Dritten ins Lamm.



Zum letzten Termin des Tages kam ich dann deutlich zu spät. Schweter Penk (41) freute sich trotzdem. Vor allem darüber, dass ich sein "auffälliges" Gähnen einfach ignorierte und noch bis in die Puppen bei ihm - und seiner Freundin Katja - rumhockte. ;-)

Am Samstagabend nahm ich mir frei und schlief 12 Stunden.


 

TC Herrenberg mit neuem Konzept

Der TC Herrenberg hat seit kurzem eine neue junge Vorstandschaft, die sich mit einem neuen, frischen Konzept, vielen guten Ideen und einer großen Begeisterung an die Arbeit macht.



Vorstand Hjalmar Hiemann (am Mikro), Jugendleiter ¬ Philipp Müller (mit Bier) und viele andere Helfer organisierten letzten Sonntag einen Tag der offenen Tür. Das Wetter spielte mit, und viele Interessierte fanden den Weg zum Tennisclub, um sich ein Bild von der Anlage und den Clubmitgliedern zu machen.



Es war allerhand geboten. Die Kleinsten wurden von den "Schmetterlingen" - und manche auch von ihren Vätern betreut.



Das Wii-Tennis kam bei sportlichen PC-Freaks super an. Ebenso das Speed Stacking, die ¬ TeXX-Abnahme, die Messung der Aufschlaggeschwindigtkeit oder einfach nur das freie Spiel mit Freunden und Verwandten.



Auch unser neu gewählter Herrenberger OB Thomas Sprißler ließ sich auf der Anlage blicken. Einen Wechsel vom Mötzinger Tennisclub zum TCH hat er aber bislang aber noch nicht bestätigt.



Mit viel Spannung wurde das Showmatch von Cheftrainer ¬ Andrey Rybalko (35) gegen Co-Trainer Daniel Schubert (23) erwartet.



Beide spielten Tennis auf hohem Niveau. Bundesligaspieler Daniel zeigte immer wieder tolle Einlagen am Netz und Exprofi Andrey streckte sich ...



... am Ende allerdings vergebens. Er musste sich dem jüngeren Gegner knapp geschlagen geben.


 




Letzte Kommentare
Nadia zu:  WG-Leben mit Bojana

Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…  


Nadia zu:  WG-Leben mit Bojana

Winter-Blog-Pause??

 


Nadia zu:  WG-Leben mit Bojana

Sommer-Blog-Pause???

 


Birgit zu:  Morgen geht's nach Rovinj ...

Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…  


Manu zu:  Morgen geht's nach Rovinj ...

Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…  


Sarah zu:  Morgen geht's nach Rovinj ...

Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah

 


anja.h zu:  Frohe Weihnachten!

Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…  






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