Morgen geht’s nach Rovinj …
... und da ist es ganz normal, dass in den Tagen davor noch ziemlich viel "schnell" erledigt werden muss. Gestern haben wir z.B. "auf die Schnelle" unseren alten BMW verkauft.

Weil Roy keine Zeit hatte, hab ich heute "schnell mal zwischendurch" das neue Auto zusammen mit Leon abgeholt.

Obwohl er mir einen X1 empfohlen hatte, ist Leon zufrieden mit dem Neukauf und freut sich auf die Fahrt morgen - und auf 10 Tage Rovinj.

Also "husch husch" noch nen Osterhasen für ¬ Morgengold gebastelt, Oma besucht, letzte Wäsche aufgestellt, Rechnungen geschrieben, Blumen gegossen, eingekauft, letzte E-Mails und Blog-Eintrag geschrieben, ...
... und dann geht's morgen früh gaaaanz gemütlich "auf nach Rovinj!"
Rovinj 09
Ostern und Rovinj sind schon ne Weile her. In den nächsten Tagen werde ich dann auch endlich eine Galerie hochstellen.

Meist souverän und locker: Mathieu und Ralph
Hier schon mal zwei Fotos vom hart umkämpften Match "Deutschland gegen Frankreich". Der Wetteinsatz war hoch: Die Verlierer sollten nämlich die Sprache der Gewinner lernen. Nur mein Bruder Ralph war locker, er spricht ja bereits französisch.

Roy und Leon gaben immer alles
Am Ende der Rovinj-Woche hatte jedes Team einmal gewonnen. Nun werden Roy und Leon Französisch lernen, Mathieu Deutsch - und Ralph wird weiterhin übersetzen.
Mehr Fotos von Rovinj 2008 online
Zeit-Vielfalt
Wer dreht an der Uhr, wohin läuft die Zeit? Wohin laufe ich? "Entschleunigen" ist nicht die Lösung, sondern sich immer wieder aufs Neue "entscheiden", was man wirklich tun will - und was nicht.
Ich kenne da jemand, der scheinbar beispielhaft gelassen mit seiner Zeit umgeht. ;-)

In Rovinj konnte ich z.B. folgende Beobachtungen machen: Morgens schloss er sich nicht dem Pulk von Tennisspielern an, sondern packte sich einen Stuhl und stahl sich in Richtung Meer davon.

Wer zielgerichtet Ausschau hielt, konnte ihn meist irgendwo unten am Strand entdecken.

Dort studierte er täglich die FAZ von vorne nach hinten und von hinten wieder nach vorn. Störungen waren wenig willkommen. Deshalb ignorierte er mich und meine Kamera einfach so gut es ging.
Da ich ihm natürlich nicht zu viel seiner wertvollen Zeit stehlen wollte, zog ich mich schnell wieder zurück.

Wieder zuhause in Herrenberg, lief er mir abermals über den Weg: Beim Einscannen alter Rovinj-Dias:

Diafundstück (1980): "Wuwu" beim Boulespiel
Und siehe da, bereits vor dreißig Jahren, strahlte er auch schon diese Gelassenheit aus. Ob beim Boule spielen ...

Diafundstück (1981): "Wuwu" mit Pflegesohn Marcel in Vilas Rubin,
... oder einfach beim Chillen.
Vermutlich verbrachte er seine Zeit einfach genau mit dem, was er gerne tun wollte.
“Die Eltinger”
Seit Jahren fahren Tennisspieler aus Eltingen mit nach Rovinj. Zwar spielen inzwischen nicht mehr alle von ihnen Tennis, aber sie sind doch jedes Jahr wieder mit dabei, wie z.B. Birgit und Dieter Philippin:
Während Birgit (links) noch immer sehr aktiv auf dem Platz und ebenso beim anschließenden Runden ausgeben ist, ...
Dieter am Flügel im Hotel Eden
... spielt ihr Ehegatte nur noch gelenkschonendes Golf - und wie gehabt: virtuos auf dem Flügel. In Rovinj begeisterte er auch dieses Jahr wieder einen Abend lang alle Mitgereisten. Er benötigt ja keine Noten, da er "Musik lebt", wie mir sein Sohn Patrik erklärte.

An einem gemütlichen Nachmittag, "bei Sandro", bat man ihn dann, doch mal auf dem Akkordeon des Hausherrn zu spielen.
Eine Ermunterung von Ehefrau Birgit (rechts) war nicht nötig. Dieter nahm einfach das Instrument, ...

... und es wurde ein langer Nachmittag, mit Wein, Istrischem Schinken, Pecorino und Gesang: Oh, wie war das schööön! ;-)
Zu Gast bei Bojana
Während der "Tennis in Rovinj"-Tross wie gewohnt im Hotel Eden residierte, quartierte ich mich für eine Woche bei Bojana ein.

Sie bewohnt eine schöne Ur-Altbauwohnung mitten in der Ur-Altstadt von Rovinj.

Ich zeltete in einem 30 qm großen, leeren, frisch renovierten Zimmer.

Bojana lebt dort nicht alleine, sondern hat einige liebenswerte Mitbewohner: Sie versorgt zwei zugelaufene Katzen ...

... und deren Nachwuchs, der letzte Woche noch kaum aus den Augen blinzeln konnte.

Ihr junger Hund Brick, ein Weimaran, passt auf alle und alles auf. Außerdem zerfleddert er leidenschaftlich gerne Plastiktüten, Balkonpflanzen und Turnschuhe - meine!

In der Zanzibar, mit Blick auf den Hafen
Abends streiften wir mit Brik durch Rovinjs Gassen und Kneipen.

Da weder sie noch ich gerne kochen, blieb die Küche meist kalt.

Dank jahrelangem Drill bei Bolitieri, macht Bojana immer noch eine gute Figur beim Tennis
Zweimal schlug Bojana Bälle mit Carina. Leider gibt es in Rovinj keine Spieler auf ihrem Niveau. Sie spielt deshalb - genau wie Roy ;-) - nur einmal im Jahr Tennis.

Bojana (links) mit Sparringpartnerin Carina - und Wuwu, ganz rechts
Manchmal schauten wir auch im Hotel vorbei. Dort war alles wie immer: Happy hours an der Bar.
Das fing ja gut an
Wir hatten großes Glück auf dem Weg nach Rovinj: Die angekündigten Staus blieben aus. Und das Auto, das uns auf der Hinfahrt in Slowenien rammte, war aus Reutlingen. Der Schaden hielt sich in Grenzen, jedenfalls konnten wir weiterfahren.

Im Hotel Eden herrschte der Ausnahmezustand: Der fünfte Stock war gesperrt. Man erwartete die kroatische Fußball-Nationalmannschaft.

Einzig Mike war noch dort einquartiert. Der nutzte die Gunst der Stunde und installierte in sämtlichen Zimmern Wanzen und Überwachungskameras.

Damit hat Jogi nun einen direkten Zugriff auf die geheimen Taktikgespräche unseres EM-Gruppengegners. Da kann jetzt ja nichts mehr schiefgehen, oder?
Weitere Geschichten rund um Rovinj und eine Galerie folgen in den nächsten Tagen.
Auf dem Weg nach Rovinj
Auch über Pfingsten lockt "Tennis in Rovinj" so manchen Tennisfreund nach Istrien. Die herzliche Einladung von Bojana und ihrer Mutter Sonja - und eine Mitfahrgelegenheit im Auto eines "Spätbuchers", und schon bin ich morgen wieder auf dem Weg ans Mittelmeer. :-)))

Diafundstück: 1985, kurz vor Rovinj.
Magic Rovinj
Es war wohl die kälteste Rovinj-Oster-Woche seit 30 Jahren. Beim Training frühmorgens hatte es manchmal unter 10 Grad - brrrrr. Am Donnerstag regnete es sogar, und wir mussten deshalb in der Halle trainieren. Wenigsten auch dort auf rotem Sand.

Und trotzdem können wir uns nicht beklagen, denn im Stich ließ uns die Sonne dann doch nicht. Gegen Ende der Woche wurde es wärmer und wärmer. Ein paar Unverfrorene, z.B. Philipp, wagten sogar ein Bad im eiskalten Meer. Doppel-brrrrr!

Weitere Fotos findet ihr in der Galerie Rovinj 2008. Außerdem gibt's bei ¬ Philipp noch mehr über die Rovinj-Woche zu lesen.
Leon am Mittelmeer
Am Karfreitag sind wir in Rovinj angekommen - und gleich runter ans Meer.

Leon war hin und weg: "Geil, geil, geil!!!"

Am naechsten Tag spickelte er bei einem Turnier junger Profis, ...

... um am Ostersonntag selber zum ersten Mal auf dem roten Sand von Rovinj zu trainieren.

Er drueckt sich zwar um die morgendliche Aerobic mit Dorina ("kein Bock!"), ...

... dafuer geht es nach dem Tennis-Training sofort auf den Fussballplatz und spaeter noch ins Hallenbad.

Damit er keine einzige Trainingsminute verpasst, hinterlaesst er uns Zettel mit Wuenschen, wann er geweckt werden will. Wir sind ja nur noch ein paar Tage hier, aber Leon meint: "Hier koennte ich es locker drei Monate aushalten!"
Ich auch - denn schliesslich haben wir tolles Rovinj-Wetter, und zu Hause schneits.
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)





