Friends & Family

Schwäbischer Tequilla

Als Vorspeise nehme man: Maultaschen mit Spätzle und Kartoffelsalat



und serviere das Ganze ein paar Freundinnen der Marke "junges Gemüse", "Abiturientinnen" und "alte Hasen".



Nebenbei nehme man sich noch ein wenig Zeit für Plaudereien.



Dann verteile man gebrannte Obstsäfte gleichmäßig auf vorbereitete Gefäße, garniere sie mit schwarzer Wurst ...



... und gebe noch eine Portion Senf dazu.



Anschließend kann man getrost seinen Rucksack schultern ...



.. und sich für ein halbes Jahr nach Mexiko verabschieden. Mucha suerte Tina!


 

Achter Achter Null Acht

Nicht nur in China sollte am Tag der Glückszahl "8" Großes geschehen. Nein, auch die deutschen Standesämter wurden gestern gestürmt. Ebenfalls mit von der Partie: Carsten und Manu - nur wenige waren eingeweiht.



"So geht das aber nicht", dachte sich Carstens Schwester Conny und organisierte heimlich einen Polterabend. Ganz in der Manier ihres Bruders: kurzfristig, spontan und überraschend ...



Am Tag darauf ging es deshalb etwas unausgeschlafen zum Standesamt. Carsten wusste wohl nicht so recht, was er von der ganzen Angelegenheit halten sollte ...



... was ihm der Standesbeamte dann aber freundlicherweise ausführlichst darlegte.



Nach der Trauung hatten sich etliche Gratulanten beim Standesamt eingefunden. Der ein oder die andere sahen sich das aus (noch!) vermeintlich sicherem Abstand an.



Viel Zeit zum Gratulieren blieb nicht, denn schon waren die Nächsten dran. Die Ankunft dieser Hochzeitsgesellschaft war nicht zu überhören.



Beim Lamm ging es dann etwas ruhiger zu, so dass man Carstens spontane Rede an seine Überraschungsgäste gut verstehen konnte.



Die Arbeitskollegen ließen das Brautpaar hochleben und machten noch lange keine Anstalten zum Aufbruch. "Aber was soll's" dachte da sicherlich Carsten "schließlich ist man ja flexibel!"


 

Oma 97

Meine Oma feierte am Dienstag ihren 97. Geburtstag.



Und ganz untypisch für sie und mich: wir redeten mal nicht, sondern hörten zu ;-)



Das dagegen war schon typischer: Rhabarber- und andere Kuchen zum Sattessen.



Meine Oma präsentierte sich schick in frischem Orange und später auch mit ihrer neuen Stola.



Sie fand aufmerksame Zuhörer für ihre Lebensweisheiten und ihre gut gemeinten Ratschläge für alle Lebenslagen ...



auch wenn manch einer nicht ganz so ernst genommen wurde. ;-)


 

Where the hell was Sarah F.?



Letzten Samstag hatten Försters wieder zu ihrer alljährlichen Hocketse in die Kirchgasse 1 eingeladen.



Gastgeberin Karin hatte wie immer alles im Griff und hieß die zahlreichen Gäste herzlich willkommen.

Das Wetter und die Stimmung waren freundlich, ich vermisste nur noch Töchterchen Sarah.



Ob wohl Omi was wusste - und nicht preisgab?



Auch Sarahs Papa verbarg sein Wissen gekonnt unter zwei Hüten.



Und die Verwandtschaft rätselte ebenfalls.



Dann kam's raus: Sarah feierte einen Junggesellinnen-Abschied in Stuttgart.



Aber schließlich gab es ja genügend nette Gäste, mit denen ich mich unterhalten konnte: Sarahs Nachbarn, Bob, Linde, Cousine, Doktor, Onkel, Pfarrer, frühere Lehrerin, ... und sehr lange und interessant mit der Frau des Herrenberger Dekans. ;-)


 

Darf ich bitten …

Ein Fest auf dem getanzt wird, das wünschte sich Gastgeberin Andrea zu ihrem 50sten Geburtstag.



Deshalbe engagierte sie einen Tanzlehrer, der die Gäste gleich zum Auftakt in Merengue und Salsa einwies. Vor allem das "Bierdeckel schieben" wurde gut umgesetzt und bereitete allen großen Spaß. Allen?



Nein, da gab es ja noch Roy.



Obwohl der seine Tanzschuhe dieses Mal ausnahmsweise nicht vergessen hatte, verbrachte er den Abend doch überwiegend "in Sicherheit", draußen bei den Rauchern.



Nach einem leckeren Menu legte der Tanzlehrer noch mehr heiße Rhythmen für uns auf.



Da musste Andrea nicht zweimal bitten ... !


 

Schmid-Familien-Treffen

Ich stamme aus einer Familie mit sehr geschichtsinteressierter Verwandtschaft. Väterlicherseits hervorheben muss ich hier meine beiden Onkel Peter und Siegfried Egenter, meinen Bruder Ralph und meinen Vetter Sven Egenter. Aber auch mein Vater, dessen Vater und der Vetter meines Vaters, Peter Egenter aus Berlin, fallen in diese Linie, obwohl ihr Interesse etwas mehr der aktuellen Politik galt oder gilt.

Auch meine Mutter interessierte sich stark für Geschichte. In erster Linie die ihrer Heimat - und die ihrer Familie. Vor etlichen Jahren begann sie deshalb mit Ahnenforschung und erarbeitete den Stammbaum ihres Großvaters Jakob Schmid, einem Bauern aus Haslach.

Meine anderen Urgroßväter stammten dagegen nicht aus dem Gäu: Der Vater von Opa Egenter war Uhrmacher in Schramberg, der Vater meiner Oma Hutmacher in Ebingen, und der andere Opa meiner Mutter kam aus Schlesien und war Gutsbesitzer. Über alle Drei habe ich schon viele interessante Geschichten gehört, während ich über meinen Urgroßvater Jakob Schmid recht wenig weiß.



Letzten Sonntag hatte ein Schmid-Verwandter alle Enkel, Urenkel und Ururenkel von Jakob Schmid zum dritten großen Schmid-Treffen nach Breitenholz eingeladen. Roy, Leon und ich nutzten den schönen Tag und fuhren "die paar Kilometer" mit dem Fahrrad dort hin.



Über 80 Verwandte waren der Einladung gefolgt. Ich kannte aber nicht mal die Hälfte davon.


Die Patin meiner Mutter Anna Koch mit Bäcker Fritz Baier

Aber auch die Älteren rätselten öfters darüber, wer wohl wer war.


Gine, Dieter Schmid und mein Onkel Uli Gauß

Um so größer war die Freude bei denen, die sich wiedererkannten.



Das alles interessierte meinen Neffen Jakob, einen der Jüngsten, herzlich wenig. Ob er sich auch mal für Geschichte interessieren wird, steht noch in den Sternen. Bislang fand er es nur toll, dass sein Ururgroßvater den gleichen Vornamen hatte wie er.


 

Countdown zum neuen Heim

Monatelang wurde das "neue" alte Haus von Sivi und Ralf renoviert. Letzte Woche legten sie los mit dem Umzug, der vermutlich noch einige Zeit dauern wird.



Einige Zimmer waren schon früh bezugsfertig, ...



... andere nur fast.



Als Erstes wurde die Küche eingebaut.



Am Samstag verwandelte sich die neue Wohnung dann vorübergehend in ein Möbellager, ...



... Platz zum Sitzen gab es nur noch auf dem Balkon.



Aber wie immer, wenn man umzieht, besteht ja die eigentliche Arbeit aus Ausmisten, Einpacken und Auspacken.

Deshalb packt meine Schwester seit Tagen noch in der alten Wohnung Kisten ein - und dann wieder in der neuen aus. Mein Tipp, einfach die Hälfte wegzuwerfen, wurde leider nicht beherzigt. Es kann sich also nur noch um Wochen handeln, bevor der Umzug abgeschlossen ist. Aber das Wichtigste ist schon mal installiert: die "Designer-Lampe" ;-)


 

Besuch aus der Bundeshauptstadt

Vor kurzem fanden Sandra und ¬ Paddi den Weg zu uns ins Gäu.



Und wir, zusammen mit ihnen, den Weg von Herrenberg in den Grünen Baum nach Tailfingen.



"Sind normale Straßenschuhe OK?" "Klar, alle Wege sind asphaltiert."



Ralf kennt den Weg ja bestens.



Emmi auch. Also nichts wie hinterher.



Es führen viele Wege nach Tailfingen - nicht nur asphaltierte.



Aber alles kein Problem für Großstadt-Dschungel-erprobte Berliner!


 

Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht!



Das ist doch noch gar nicht so lange her, als meine Eltern mit meinem Bruder und mir beim Schickhardt-Gymnasium spazieren gingen ...



... oder wir gemeinsam in die Schule gingen.



Nun ist Ralph schon fünfzig - und ich auch bald.



Erst beim Blick zurück wird einem klar, was man schon so alles erlebt hat

- und was noch vor einem liegt ;-)


 

Don’t worry - be fifty (2)

Ich glaube es zwar kaum, aber mein Bruder Ralph (rotes Hemd) ist am vergangenen Samstag tatsächlich schon fünfzig geworden!

Er feiert seinen Geburtstag normalerweise nicht, da schlägt er irgendwie total aus der Art.


v.l.: Schulfreund Renatus, Rüdiger, Ralph, Onkel Peter

Doch zu diesem "runden" ließ er es sich nicht nehmen, mal ein paar alte "Kollegen" ...


Ex-Studienkollegen, heute ebenfalls Wirtschaftsingenieure

... und auch ein paar neue einzuladen ...


Robin, Lorenz, Onkel Uli, Gine

Die Familie fand ebenfalls den Weg nach Karlsruhe,



wenn auch Oma Pit (96) leider nur via Video-Ansprache anwesend sein konnte.



Selbst Spiderman brachte seine Glückwünsche an den Mann.



In Vertretung meiner verstorbenen Eltern hielt mein Onkel Siegfried eine schöne Rede und übergab unseren Gutschein für ein neues Fahrrad. Ralph hat ja nicht nur mit dem Rauchen aufgehört, sondern auch eine Reihe gesunder Vorsätze gefasst.



Da mein Bruder ausdrücklich KEINE Vor- bzw. Aufführungen erlauben wollte, mussten wir uns eben unterhalten. ;-)


uralt Kindergartenfreund und Skatkollege Orest im Gespräch mit Ralph

So wurde viel gequatscht ...



... gelacht ...



... oder der 3:1-Sieg des VfB über Karlsruhe nachgespielt.


 




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