Birgit | 21.08.2007

Documenta XXII? Da lang!

Große Anerkennung unter Designern findet das inzwischen preisgekrönte Leitsystem der Documenta. Ein Jahr lang arbeiteten Achim Reichert und Marco Fiedler von ¬ Vier5 (¬ Katja's Studienkollegen) am Konzept und der Umsetzung.



Von vornherein sollte es nur für 100 Ausstellungs-Tage halten.



Über die Lesbarkeit der selbstentwickelten Schrift kann man sicher streiten. Die großen Schilder sollen eben aussehen wie flüchtige Notizen, die man sich auf einen Zettel notiert - und dann hochgezogen hat.



Die Info-Container sind ebenfalls "voll gekritzelt", genau wie einige Straßenbahnen und etliche Wände.



Die Idee, überall Treffpunkt-Säulen aus Styropor aufzustellen, finde ich sehr gut. Die zunehmenden Gebrauchsspuren sind übrigens erwünscht und Teil des Konzepts.

Dass mein Neffe (9), der viel liest, die Schrift kaum entziffern kann, ist wohl nicht so wichtig. Vermutlich sind das nicht die Ansprüche an ein Leitsystems auf der Documenta, oder? Denn schließlich darf man sich doch ruhig mal verlaufen, wenn man der Kunst auf der Spur ist!





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