Handball-Legenden treten ab
Die letzte Saison der 5ten Männermannschaft der SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen neigt sich ihrem Ende zu. Und damit auch die Handball-Karriere so mancher Handball-Legende.

Auch Roy (51) und Heinz-Werner Seeck (51) bestritten gestern ihr letztes Heimspiel. Auf einen letzten Torwurf von Micha Weinmann (50) warteten die Zuschauer allerdings vergeblich, denn der war als Trainer mit der Zweiten unterwegs. Auch der langzeitverletzte Ebbi Holz lief nicht auf.
Und von Agri Baur (50) kam nach dem Spiel ein überaschendes Signal: Eine (Saison) geht noch!

Roy dagegen setzte den Schlusspunkt unter seine Karriere mit einem gehaltenen Siebenmeter in der letzten Minute - und mal wieder mit einem Meistertitel.

Obwohl die Mannschaft ja seit Jahren nicht trainiert, sondern sich nur zu den Spielen trifft, bestachen etliche Ü50-Spieler trotzdem mit einer hervorragenden körperlichen Verfassung. Allerdings boten sich dem ein oder anderen ja immer wieder heimliche Trainingseinheiten bei der Hausrenovierung oder beim Umzug von Freunden.
http gibt’s auch ohne www
Ein Link für Eingeweihte: Versucht es doch mal ohne www!
Malade
Auf Französisch und auch auf Schwäbisch bedeutet "malade" soviel wie "krank". Das Wort hat aber nichts zu tun mit "Marmelade", denn das heißt auf französisch ja "confiture" und auf schwäbisch "Gsälz".

Als ich also am Faschingsdienstag sagte, "I fühl mi a weng malade", so hatte das absolut nichts mit Gsälz zu tun. Was natürlich nicht immer jeder richtig verstand - vor allem an besagtem Abend.

Da trieb sich nämlich so manch "Reigschmegter" in den Herrenberger Kneipen rum, wie z.B. Andrey, dem gebürtigen Ukrainer, der zwar viele Spachen fließend spricht, aber Französich und Schwäbisch sind nicht darunter.

Oder Kristin aus Magdeburg, die bei ihrem Arbeitgeber Frog-Design noch nicht viele Schwaben getroffen hat.
Ich musste mir also Mühe geben. Zum Glück waren da noch Arnd ...

... und Tochter Tina, aus dem Ehbühl. Die entschloss sich zur abendlichen Stunde kurzfristig, am nächsten Tag mit Leon und mir an den Feldberg zu fahren.

Zum ersten Mal war ich mit einer Snowboarderin auf der Piste. Und zum Glück hatten wir gutes Wetter ;-)

Leon überraschte mich nach seinem Skischullandheim mit einer sicheren, mutigen Fahrweise, selbst wenn es schwarze Abfahrten runterging. Pausen mag er nicht so und Fotoshootings sowieso überhaupt nicht.

Das Ergebnis unserer Pisten-Hetzerei waren stinkende Socken bei Tina ...
... und bei mir eine Woche lang Husten, Fieber, Heiserkeit und seit Sonntag auch noch Schnupfen.
"oifach a weng arg malade."
Mir geht's wieder besser, aber jetzt fängt's bei Roy an.
Ausräumarbeiten
Viele wissen es ja schon: Wir müssen leider raus aus unserer Kreativwerkstatt im Steingraben. Das Haus soll verkauft, vielleicht sogar demnächst abgerissen werden.

Deshalb heißt es für Roy und mich derzeit in jeder freien Minute: Ausmisten!
Dabei fällt mir auf, wir arbeiteten eigentlich nicht in einer Werkstatt, sondern vielmehr in einer 120 qm großen Bibliothek.

Roy, der große "Wissen-Ansammler", hat inzwischen aber schon etliche Autoladungen gebundenes Papier entsorgt. So trennte er sich sogar - natürlich schweren Herzens - von einem Stück gesammelter Mediengeschichte (Erst- und Letzt-Ausgaben). Und zwar nicht nur von der letzten "Quick"-Ausgabe, sondern auch von der ersten und zugleich letzten "Ja"!
Von seiner kompletten "Brandeins"-Sammlung (mind. 5 Jahre) und vielem anderen konnte er sich bislang allerdings noch nicht trennen.

Aber auch Teile unserer kiloschweren Fachliteratur muss einfach noch dran glauben.
Wer also Interesse an Typographie-, Grafik-, Werbe- oder Screendesign-Literatur hat, der darf sich gerne bei uns melden. Ebenso gibt's ausgemistete Belletristik (von zu Hause) zu ergattern, für die wir im Büro ein Extraregal eingerichtet haben.

Wie gesagt, Roy tut sich schwer. Zum besseren Verständnis hier eines seiner Lieblingsgedichte:
Die Biescher un es Läwe
von Ludwig Harig
“Du duscht an de Biescher kläwe”,
saat mei Vadder, “isch am Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Zwische Biescher un em Läwe,
do dezwische do gäbts Gräwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Do die Dippe, do die Häwe,
do die Biescher, do es Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Aber nix leit so denäwe
Wie die Biescher iwers Läwe.
Biescher, des sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.”
“Vadder”, saan isch, “loss misch läwe,
guck, die Biescher brauch isch äwe,
weil, wenns gar kä Biescher gäwe,
is es Läwe dann noch Läwe?”
WTB Ski- und Tennis-Event
Der WTB lädt seit Jahren zu einem Ski- und Tennis-Event für Breitensportler ein. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dabei und schaffte in Oberammergau den Sprung aufs Siegertreppchen. In diesem Jahr ging es nicht wie bislang üblich ins Allgäu, sondern erstmals auf den ¬ Feldberg. Als Titelverteidigerin machte ich mich also auf den Weg in den Schwarzwald.

Aus Herrenberg packten neben mir noch Bärbel und Thea am Donnerstag früh ihre Tennis- und Skisachen. Ups, und natürlich die Abendgarderobe! ;-)

Kaum angekommen, begann auch schon unser Extrem-Sport-Wochenende mit Skifahren. Das Skigebiet Feldberg überraschte dabei angenehm mit zahlreichen z.T. schwarzen Abfahrten und etlichen gemütlichen Hütten.
Kaum hatten wir unsere Skiklamotten abgelegt, ging es gleich in die Tennishalle. Dort startete am frühen Abend das 2-tägige Tennisturnier. Bis tief in die Nacht hinein bestritt ich 6 meiner insgesamt 11 Spiele mit jeweils ca. 30-40 min Spielzeit. Erst kurz vor Mitternacht kehrten wir in unser Hotel in Titisee zurück. Gerade noch rechtzeitig, um mit WTB Breitensportwart Gerd Hummel auf seinen Geburtstag anzustoßen.

Am nächsten Morgen, um 10.30 Uhr, fiel dann der Startschuss zum ersten Lauf des Ski-Rennens.

Ich belegte Rang 3 - mit einem gebührenden Abstand zu Renn-Ass Christa Baur und zur "Erzgebirglerin" ¬ Mandy Risch (Foto oben), die Zweite wurde.

Der Samstag versprach ein wenig gemütlicher zu werden, denn es stand "nur" Tennis auf dem Programm.

Für einige wurde es trotzdem anstrengend. Denn in den Spielpausen rechneten sie sich immer wieder ihre Endplatzierung aus ... Und die änderte sich mit jeder Partie.

Bei den Frauen war's am Ende dann aber eine klare Sache: Christa siegte in beiden Wettbewerben. Damit war ihr der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.

Trotz recht schwankender Leistungen im Tennis ergatterte ich überraschend noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung und durfte mich bei der Siegerehrung über einen neuen tollen Head-Schläger freuen. Vielleicht ein Wink, weiter eifrig zu trainieren :-)
Ziemlich erschöpft und auch leicht übernächtigt traten wir am Sonntagmittag die Heimreise an.
Mehr Fotos aus der Weihnachtszeit
Hi, bin wieder da …
... aber eigentlich war ich ja gar nicht weg. Meine "to-do-Liste" war einfach zu lang. Ich hatte mal wieder zu viele wichtige Dinge auf "zwischen den Jahren" verschoben. Dann drückten uns auch noch zwei Kunden kurzfristig eilige Jobs aufs Auge, woraufhin Roy sich mit einer Grippe ins Bett verabschiedete.

Natürlich fand ich trotzdem Zeit für Freunde, die mich besuchen kamen.

Dann war Weihnachten,

einen Besserwisser-World-Cup richtete ich ebenfalls aus,

und Silvi Reicharts 50sten Geburtstag feierten wir an Silvester mit viel Getöse in einer alten Raiffeisenbank.

Mit Leon, seinen neuen Skiern und Anja Heise fuhr ich zum Skifahren. Leons erste Schritte auf Skiern waren am Anfang noch etwas stolprig.

Den Ski-Ausflug beendeten wir mit Hilfe des ADAC, der mein liegengebliebenes Auto zur Werkstatt abschleppen musste. Diagnose: Benzinpumpe im Eimer.

Zwischendurch hatten wir noch Besuch aus Australien: Shobana mit ihrer Mama.

Das schöne Wetter lud immer wieder zum Spazierengehen ein - auch wenn es dabei ziemlich kalt war.

Mehr Fotos demnächst hier.
Neujahrswünsche
Ich wünsch euch allen ein glückliches und ereignisreiches Jahr! Und sollte es mal winden und stürmen, dann macht's einfach so, wie's Heinz Erhardt bei Gewitter empfiehlt:
In Kürze folgt noch ein kleiner Rückblick auf die Tage zwischen den Jahren.
Winter im Gäu - wo ist er geblieben?
Die letzten Tage machten Hoffnung auf weiße Weihnachten. Doch seit heute hat wieder das Winter-Schmuddelwetter Einzug gehalten.

Zur Erinnerung an die vergangenen schönen Wintertage, hier noch ein paar Fotos von Spaziergängen rund um Herrenberg:

Auf dem Weg nach Gültstein, kurz vor dem Tennisplatz.

Ein Blick in Richtung Nebringen.

Artos, der Labrador von Bärbel, schnupperte ganz begeistert am Schnee.

Ein beliebter Spazierweg für Hundebesitzer: von Herrenberg über Haslach und weiter nach Sindlingen.

Wiedersehen macht Freude - auch unter Hunden.

Vom Obstbaum zum Schneebaum.

Artos auf der Suche nach einem Schneeball: Wo ist er nur geblieben?
Handball - und wie geht das?
Im siebten Semester meines Studiums (Kommunikations-Design), also vor ca. 25 Jahren, hatte ich mir ein Handball-Regelheft für Kinder überlegt, getextet (mit Hilfe von Roy), illustriert und realisiert.

Dieses Heft wird seitdem immer wieder neu aufgelegt und derzeit vom ¬ HVW vertrieben. Nun ist auch der "Film zum Buch" erschienen:
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)





