FIFA World Cup Stadium Dortmund
Auf vielfachen Wunsch zeige ich an dieser Stelle noch ein paar Fotos vom Stadion. Wer keine WM-Fotos mehr sehen kann, der schaut am besten einfach weg.
Wer dann immer noch nicht genug davon hat, der muss dann eben mal zu mir ins Büro kommen.

Also, da sind wir ungefähr gesessen,

und dies war die gleiche Ecke, genau gegenüber. Wir saßen quasi direkt oberhalb einer Leinwand.

Hier seht ihr unsere Sitznachbarn Heike und Volker, völlig geschockt nach dem 0:2.

Links von uns hielten die Zuschauer vor dem Spiel plötzlich alle ein weißes Papier hoch. Bei uns hatte nichts auf den Sitzen gelegen.

Und rechts von uns, auf der Gegengerade, saßen die wichtigen Leute, sprich: alle, die in Anzügen zum Halbfinale erschienen waren.

Auf der Haupttribüne war die Presse untergebracht (blauer Bereich). Das sah schon etwas seltsam aus,

ebenso wie die zahlreichen Profi-Fotografen, die sich, wie alle bei dieser WM, natürlich nur in genau Fifa-definierten Zonen bewegen durften.

Den mit Abstand härtesten Job hatten aber ganz klar die Jungs mit den orangenen Jacken. Sie waren dazu verdonnert, ständig die Zuschauerränge zu beobachten. Und ich habe während der gesamten Spielzeit nicht einen einzigen dabei erwischt, dass er mal zum Spielfeld rüber gelinst hätte. Was für eine Leistung!
“54 – 74 – 90 – 2010 …”
... ja so stimmen wir alle ein. Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir bald Weltmeister sein!"
Hier noch ein kleiner Zusammenschnitt des Abenteuers Halbfinale Deutschland – Italien im Dortmunder Westfalenstadion.
You’ll never walk alone
Die Stimmung im Dortmunder Westfalenstadion während des Halbfinales Deutschland gegen Italien war unglaublich. Sehr beeindruckt hat mich auch die Reaktion des Publikums nach dem 0:1 in der 118 Spielminute. Hier ein kleiner Eindruck:
Als dann alles vorbei war, herrschte natürlich große Betroffenheit. Bei den Spielern und bei den Fans. But "you'll never walk alone".
Authentische WM-Berichterstattung

Deutsch-italienische Fanverständigung – und schon waren die Medien zur Stelle.

Nun sollte es aber, nach Regieanweisung, doch bitte etwas stimmungsvoller zugehen! Am besten mit Umarmung und lauten Gesängen.

Das können die Deutschen aber auch ganz alleine: "Gröööl!!! Na, Rene Hiepen, ist's recht so?"

Für diese Extraeinlage möchten sie aber ein Erinnerungsfoto vom ZDF-Moderator für daheim haben.
"Gut, wenn's sein muss, aber ganz schnell bitte."

Und dann kam der Mannschaftsbus. Der jetzt einsetzende Jubel war nicht gestellt. Der war mal zu 100% echt!
Typisch!
Im Großen und Ganzen gab es in Dortmund 4 verschiedene Arten von Fans zu beobachten.

Dieses Exemplar z.B. war gar nicht so selten. Na, wie kam das denn, etwa falsch kalkuliert? ;-)

Und dieser schöne Rücken kann natürlich nur zu einem schmucken Italiener gehören.

Hier sehen wir den sehr häufig aufgetretenen, deutschen, scharz-rot-goldenen Hairskin-Träger.

Bei dieser Art von Fan ist typisch, dass er sich nicht eindeutig einer Nationalität zuordnen lässt. Das Blau lässt zwar auf Italiener schließen, die Gesichtszüge aber doch eher auf Amerikaner und der Rucksack deutet nach Australien. Der Fachmann aber erkennt den Deutschen anhand der Uhr und dem zurückhaltenden Wesen. Doch dieser Fantyp wurde beim Halbfinale zum Glück nicht so oft gesichtet.
Deutschlaaand, Deutschlaaand, Deutschlaaand, Deutschlaaand.






Einmal Dortmund hin und zurück

Roy und ich zählten am Dienstag zu den Glücklichen, die kurzfristig eine Karte fürs Halbfinale Deutschland - Italien bekommen hatten. Keine Frage, sowas kann man sich nicht entgehen lassen. Also reisten wir am Dienstag rechtzeitig mit der Deutschen Bundesbahn ins Ruhrgebiet, denn wir hielten es für eine gute Idee, den Zug zu nehmen.

Unser Platz im Stadion war super, im Eck, auf halber Höhe, direkt am Treppenabgang! Aber dazu später mehr.
Für die Heimfahrt hatten wir, in einem Zug um 2 Uhr nachts, Sitzplätze reserviert. Wir hatten nach dem Spiel also ca. 2 Stunden Zeit, um in aller Ruhe zum Hauptbahnhof zu gelangen – dachten wir. Aber schon die Stadtbahnfahrt vom Stadion in die City war abenteuerlich. In jedem Tunnel legte der über-über-überfüllte Zug minutenlange Pausen ein. Patschnass geschwitzt kamen wir am Bahnhof an.

Und den hatten sie gerade wegen Überfüllung geschlossen. Tausende von Reisenden hatten die Zugänge verstopft und auf den Bahnsteigen gab es keinen freien Stehplatz mehr. Sicherheitskräft versuchten das Chaos irgendwie in den Griff zu kriegen.

Also suchten wir, wie viele andere, vor dem Bahnhof ein Plätzchen zum Sitzen oder zum Schlafen und harrten der Dinge. Gegen 2 Uhr nachts gelangten wir doch noch auf unseren Bahnsteig. Als unser Zug mit Verspätung eintraf, begann der Kampf ums Mitgenommen-werden. Das Erreichen eines reservierten Platzes war aber völlig unrealistisch.

Der Zug fuhr los und wir hatten mind. 5 Stunden Fahrt vor uns. Während der ersten Stunde war nicht einmal daran zu denken, dass man sich vielleicht irgendwo auf den Boden hätte setzen können. Die Reisenden schliefen deshalb im Stehen. Umfallen war zum Glück nicht möglich. Fotos machen eigentlich auch nicht, siehe oben.
Aber ab 5 Uhr, von Frankfurt bis Stuttgart, gelang es mir dann doch noch, ein wenig die Augen zu schließen. Gelohnt hat sich unser Ausflug trotzdem – und davon morgen mehr, denn jetzt gehe ich schlafen.
Fußballfans erobern Sonnenplatz!
Nach dem Spiel Deutschland – Argentinien machte sich, so gegen acht Uhr abends, halb Herrenberg auf den Weg zum "Sonnenplatz"

Die erste Viertelstunde hatte die Polizei die Situation noch voll unter Kontrolle. Schließlich sollte der Verkehr zwischen Schwarzwald, Schwäbischer Alb und unserer Landeshauptstadt trotz "unseres Sieges" weiter rollen.

Doch dann wagten sich immer mehr junge Rabauken auf die viel befahrene Kreuzung.

Und plötzlich standen Jung und Alt mitten auf der Straße rum.

Etliche Jungs hatten sich auf diese Besetzung professionell vorbereitet. Einer packte sein Megaphon aus und ließ mehrmals die gesamte Meute in die Knie gehen.

Und danach wieder hoch, begleitet von gemeinsamen Gesängen, Gekröhle und Jubel.

Lange Zeit wollte einfach keiner nach Hause gehen, so schön war's ;-)
Aber seit Donnerstag, kurz vor elf Uhr nachts, rollt nun wieder der Verkehr durch Herrenberg. Bis auf Weiteres.
WM-Volunteer
An sechs WM-Spieltagen ist meine Schwester Silvia freiwillig – und ohne einen Cent dafür zu bezahlen – mittendrin statt nur dabei.

Sie darf als Springer jobben, d.h., sie erfährt immer erst am Spieltag, wofür man sie an diesem Tag braucht. Jeder Volunteer wurde komplett von Kopf bis Fuß eingekleidet – und das für jedes Wetter!

Gleich im ersten Spiel, Frankreich gegen die Schweiz, durfte sie zusammen mit ihren Kollegen die Fifa-Fahne vom Feld tragen (hier ein Foto von der Probe). Auch bot sich bisher fast immer die Gelegenheit, das Spiel anzuschauen – zumindest zeitweise.


Zweimal arbeitete sie bislang bei der Security; das bedeutete u.a. Videokameras, (Fremd-)Werbeträger, Deos, Flaschen und sonstige Wurfgeschosse konfiszieren. Das klappte besser als erwartet. Ihre anfänglichen Bedenken gegenüber den holländischen Fans waren wohl völlig unbegründet.
Die anderen zwei Mal war sie im VIP-Parkhaus eingeteilt. Dort musste sie die "grünen" und die "goldenen" VIPs unterschiedlich einweisen. Aber davon später mehr ;-)
Fünf Spieltage liegen nun schon hinter ihr. Ihren letzten Einsatz wird sie beim Spiel um den dritten Platz haben.
Ausnahmezustand in München
Zusammen mit Sarah machte ich mich am Samstagabend, ca. 22 Uhr auf den Weg zur Münchner Freiheit. Wir hatten uns im "La Maison" in der Occamstraße mit "der Bille" verabredet, die dort mit Freunden das 2. Spiel des Abends anschaute. Schon auf dem Weg dorthin war rundum der Bär los.


Später, nach dem Spiel Mexiko gegen Argentinien, trafen wir uns mit Marius, Daniel und dem Rest des Chickenwings-Teams. Gemeinsam wollten wir noch ein wenig die Leopoldstraße runterbummeln.

Doch das war gar nicht so einfach – zumindest in der Gruppe. Denn bis zum Siegestor runter und wahrscheinlich noch viel weiter bis zum Marienplatz, war alles dicht gedrängt mit Fußball-Fans. So etwas hatte noch keiner von uns erlebt, nach einem Fußballspiel!


Oder waren wir etwa auf der Loveparade gelandet?

Oder beim 48er?
(Für alle Unwissenden: so heißt das Herrenberger Juha-Festival)

Dabei hatten die Deutschen doch erst gerade 'mal das Viertelfinale erreicht. Wie ist das denn noch zu toppen?

Als ich mit Sarah und Bille irgendwann nach 2 Uhr nachts die U-Bahn nehmen wollte, erwartete uns der gleiche Zustand unter der Erde. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie voll der ankommende Zug war und wie voll er weiterfuhr!
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




