Golf

Golferwitz

Karlheinz W. aus H. feierte am Samstag seinen 55. Geburtstag. Wie viele andere Privatiers verbringt auch er einen großen Teil seiner neu gewonnenen Freizeit auf dem Golfplatz. Hier sein absoluter Lieblings-Golferwitz:



" ... und stell dir vor, meine Frau wollte, dass ich ihr bei DEM Wetter im Garten helfe!"


 

KKK-Turnier in Stenz

Am kommenden Wochenende findet in Stenz wieder das alljährliche KKK-Golf-Turnier statt. Obwohl der Termin frühzeitig bekannt gegeben wurde, werden etliche KKK-Golfer - unter anderem ich - leider nicht daran teilnehmen können.

Kurzentschlossen organisierte Siegmar deshalb ein "Vor"-Turnier zwei Wochen vor dem eigentlichen Turnier. Ebenso kurzentschlossen sagten Roy, Marius und ich unsere Teilnahme zu.


v.l.: Marius, Nenad, Hermann Teufel

Die Generalprobe am Samstag verlief überraschend gut.



Vor allem Mari hatte glänzende Rundenergebnisse aufzuweisen. Vielleicht lag's an Opas Brille, die ihm den rechten Durchblick verschaffte.



Aber auch Siegmar, Stippy und Roy blickten dem Turniersonntag freudig entgegen.


v.l.: Birgit (Philippin), Michael und Dieter.
Auf der Bank: Gela, Siggi und Mari.


Der verlief dann - wie schon fast befürchtet - nicht annähernd so gut wie der Vortag. Aber nicht nur Mari und ich enttäuschten, auch meine Flightgefährten Michael Heller und Siggi Dürner fanden nie richtig zu ihrem Spiel.



Aber niemand ließ sich dadurch seine gute Laune verderben. Wuwu hatte sowieso gut lachen, denn der hatte wohlweislich gar nicht erst mitgespielt.



Mehr Fotos vom Golf-Wochenende im Allgäu findet ihr in der Galerie:
Stenz KKK-Turnier 2008  


 

7. KKK-Golf-Open

Am Samstag war es dann soweit auf der Stenz, das traditionelle KKK-Golf-Turnier konnte beginnen. Doch zuvor war morgens noch ein konzentriertes "Einschlagen" angesagt.



Mike Reichart gelangen auf der Driving Range geniale Abschläge zur Musik von: (ausholen) Hey - (durchschwingen) Joe. Er nahm deshalb seinen iPod mit auf die Runde und verbesserte prompt sein Handicap. Ungeklärt ist nach wie vor, ob dieses Hilfsmittel erlaubt sind oder nicht.

Sein gutes Gesamtergebnis (2. Platz Brutto) führte er hauptsächlich auf seine guten Putts zurück. Wuwu's Meinung dazu, nach dem Turnier: "Wer heute gut geputtet hat, hat keine Ahnung vom Putten". Tja, vielleicht lochte Mike ja zu "Killing me softly" ein.



Werner Förster dagegen versuchte eine andere Variante: Er übte vor dem Turnier fast ausschließlich sein kurzes Spiel. Auf der Runde glänzte er dann vor allem mit überragend weiten Abschlägen (na ja, so als Ex-Diskusswerfer...), guter Laune und begeisterten Landschaftsbetrachtungen. Auch er spielte sich runter (jetzt 27) und gewann am Ende verdient die Nettowertung.



Mir lief's ebenfalls ganz ordentlich, vor allem mit meinen langen Schlägen war ich ausnahmsweise mal sehr zufrieden. Meine zwei Highlights waren: ein Birdie an Loch acht (-> teuer!) und ein Bogey am hammerschweren Loch drei - das schaffte nämlich sonst niemand mehr. Der Tag war gerettet!

Leider kam zu meinem Glück auch noch Pech und Unvermögen hinzu. Ich musste den Ball insgesamt 4 x "besser legen" (-> Strafpunkte), mal lag er in einem Busch oder mal vor einem Baumstamm. Zwei wunderschöne Schläge fanden den direkten Weg ins Wasser, einer an die unterste Unterkante eines Bunkers und - oh Schreck - einmal spielte ich in aussichtsreicher Situation den falschen Ball (-> Disqualifikation des Lochs).
Und vom Putten hatten wir es ja schon.



Nach der Auswertung dann die Überraschung: Der erste Platz bei den Frauen ging an mich, Netto (36 Stableford) und Brutto (10 Punkte), welche Freude! Vermutlich hatten die anderen Frauen noch mehr Probleme mit den stumpfen Grüns und den sumpfigen Fairways. Durch den vielen Regen der letzten Tage hatte Holger, der Greenkeeper, ja nicht richtig mähen können.



Nach dem Turnier gab's natürlich viel zu erzählen. Wir genossen noch die letzten Sonnenstrahlen - bis es merklich kühler wurde und ich mir einen "riesen" Schnupfen einfing.



Ach ja, da fehlt doch noch ein Ergebnis: Die Herren-Brutto-Wertung ging mal wieder an Siegmar Kilian, dem das inzwischen schon ganz peinlich ist. Aber da lässt sich eben nichts machen: Gewonnen ist gewonnen.


 

Bald kommt der Winter …

... hätte man letzten Freitag gut und gerne denken können. Im Allgäu schaffte das Thermometer den ganzen Tag über nicht die 8-Grad-Hürde, es pfiff ein eiskalter Wind über die Grüns und es roch nach Schnee.



Man tröstete uns: "Wenn's in d'Berg nei schneit, wird's Wetter schee".



Also zog ich einfach 5 Lagen Kleidung übereinander an, nahm mein Holz anstatt 'nem Skistock, zog einen Handschuh über (hatte leider keinen zweiten dabei) und die Kappe auf. Schließlich wollte ich unbedingt noch etwas üben gehen.



Gegen später zeigte sich zwar die Sonne, doch der Wind blies am dritten Loch fast die Fahne und die Bälle, samt uns, vom Plateau.



Zum Aufwärmen gingen wir deshalb anschließend zur Frau Schnitzer, die uns wieder einmal mit einer heißen Suppe und einem leckeren Hauptgericht verwöhnte.

Dort teilte uns Siegmar (Turnierorganisator) auch mit, dass in den letzten zwei Tagen 12!!! Turnierteilnehmer bei ihm abgesagt hätten - mit teils fadenscheinigen Entschuldigungen. War daran etwa der Wetterfrosch Schuld?



Umso mehr freuten wir uns natürlich, als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster lugten.

Und es wurde tatsächlich ein wunderschöner, warmer und sonniger Tag, wie er idealer nicht hätte sein können - zumindest vom Wetter her.


 

Fortschritte? Fortschritte!

"Was macht eigentlich 's Golfen?" werde ich immer mal wieder gefragt.

Hier ein kurzer Überblick:



Mein Onkel Siegfried zum Beispiel, er macht erfreulich große Fortschritte. Seit er im Ruhestand ist, arbeitet er auch in der Praxis regelmäßig an seinem Schwung - nachdem er die Theorie ja schon lange beherrscht.



Bei Marius ist es gerade das Gegenteil. Er spielt eher intuitiv gut und liebt das kalkulierte Risiko. Leider habe ich auch gegen ihn keine Chance mehr.



Da freu ich mich doch sehr, wenn ich mal "alte" Bekannte treffe, mit denen ich noch mithalten kann. Denn auch die Handballer Klaus (oben links) und Karl-Heinz (unten) hat neuerdings das Golffieber gepackt. Da die beiden fleißig zweimal die Woche trainieren, sieht's inzwischen schon richtig nach Golfen aus - soweit ich das beurteilen kann.



Jürgens (unten) Golf-Strategie ist dagegen weiterhin die des stillen Beobachters, um zwischendurch immer mal wieder mit Überraschungsschlägen zu glänzen - und anschließend zu hadern, wenn diese glänzende Form nicht anhält.



Über meine anderen Golfpartner kann ich so gut wie nichts berichten. Entweder sie haben nämlich keine Zeit, um mit mir Golfen zu gehen ... oder keine Lust ... oder ich habe keine Zeit ... oder keine Lust ... oder, oder, ...



Und über meine Fortschritte berichte ich dann, wenn es wieder welche gibt ;-)


 

Sportliche Väter!

Letzte Woche war ich in Bondorf, um mal ganz in Ruhe mit Rouvens Vater die A-Runde zu spielen. Er hat erst vor zwei Wochen erfolgreich seine PE bestanden und, wie die meisten Anfänger, "fremdelt" er noch etwas auf der Runde.

Doch ohje, schon an Loch 2 spielten wir auf einen Alleine-Golfer auf. Und da schau her, es war der Papa von Sarah Förster!



Werner freute sich natürlich sehr über diesen Zufall und zeigte gleich mal, wie man's macht: Er setzte seinen weiten Slice-Abschlag (mit viel Rechtsdrall) am Loch 2 souverän mitten aufs Fairway von Loch 6, den zweiten Schlag dann wieder zurück über die Büsche, direkt in den Bunker. Dort unten hielt er sich dann etwas länger auf, bis ihm doch noch ein genialer Schlag an die Fahne gelang.



Jürgen zeigte sich tief beeindruckt und schaffte an Loch 3 gleich einen ähnlichen Abschlag wie zuvor Werner an der Zwei. Doch leider befindet sich hier rechts von der Bahn ein dichtes Wäldchen. Der zweite Abschlag überbrückte dieses dann zwar, landete aber im Rough. Aber diesen Schlag beherrscht Jürgen inzwischen recht gut, schließlich übt er ihn ja häufig.



Beide Väter spielten noch eine gute Runde und ließen ihr Ball-Talent immer wieder aufblitzen. Kein Wunder, bei solch' sportlichen Kindern!


 

Annäherung aus dem hohen Rough

Die derzeit schönen Herbsttagen könnte ich eigentlich dazu nutzen, mein Handicap zu verbessern. Oder mit meinem Onkel Uli Äpfel zu ernten.



Auf jeden Fall schadet es nicht, immer ein langes Eisen im Auto mitzuführen. Man weiß schließlich nie, wofür man es noch brauchen kann.



Wenn man dann zufälligerweise noch eine Wedge im Gepäck hat, lässt sich derzeit praktisch auf jeder ungemähten Wiese perfekt die Annäherung trainieren.



Am besten nimmt man sich einen Korb als Ziel.



Ok, das letzte Foto ist gestellt. Man kann das natürlich auch daran erkennen, weil es keine Äpfel sondern Quitten sind. Und die sind natürlich viel zu groß zum Golfen.
;-)


 

Großes Golf-Talent in Stenz gesichtet

Es gibt anscheinend eine Faustregel, die lautet so:
das Alter, in dem man mit Golfen beginnt, geteilt durch zwei = das Handicap, das man realistisch noch erreichen kann. Ausnahmen bestätigen die Regel.



Darauf hofft auch Jürgen Lorch, der letzte Woche, zusammen mit seiner Frau Petra, erfolgreich einen Platzreifekurs in Stenz absolvierte. Denn er verfolgt noch große Ziele.



Sein Trainer, der Buckl Karl, bescheinigte ihm ein gutes Ballgefühl beim Annähern und schöne, weite, gerade Abschläge. Am Loch 8 gelang ihm bereits 2 mal ein Paar.
Wer ihn kennt, den wunderts auch nicht, dass er die Golfregeln bereits vor seinem ersten Regelabend aus dem Effeff beherrschte. Insgesamt zeigte er nur kleine Schwächen beim Putten und im konditionellen Bereich.



Sein Ziel sei es, erklärte er Siegmar und mir, möglichst bald besser als sein Sohn (30, Hcp 34,5) zu spielen. Wenn man nun von der oben erwähnten Faustregel ausgeht, kann das natürlich richtig eng werden.

Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel!


 

Unglaublich, aber wahr: Traumwetter beim KKK-Golf-Turnier in Stenz!

Deutliche Probleme hatten dieses Jahr alle stenzerfahrenen KKK-Golfer mit dem Wetter. Nach jahrelangem Üben hatten wir uns nun ja endlich auf Schnürlesregen bei 5° C eingestellt – und nun so ein Wetter: Sonne pur, bei 25° im Schatten! Die Ergebnisse fielen dementsprechend schlecht aus.
Aber der Reihe nach:



Der Verkehr am Freitagnachmittag, von Herrenberg ins Allgäu, war ganz ok. Allerdings begleitete uns über die Schwäbische Alb dichter Nebel bis kurz vor Kempten. Im Pfaffenwinkel dagegen war es den ganzen Tag schon traumhaft schön gewesen und die Stimmung bei allen Anwesenden bestens.


Würden am liebsten hier sitzen bleiben: Heidi, Silvi und Mariola (v.l.)

Am Samstag wurde dann, parallel zum KKK-Turnier, auch noch der Präsidenten-Cup ausgespielt. Der KKK lobte zudem noch vor dem offiziellen Turnierstart einen internen "Nearest to the Pin"-Wettbewerb am alten Loch 3 aus. Man befürchtete nämlich, dass nur wenige der zahlreich mitgereisten Golfanfänger überhaupt in die Nähe des Greens von Loch 4 kommen würden, dem offiziellen Turnier-"Nearest to the Pin".

Siegmar und Mike machten es vor und die meisten nach: der Schutzzaun auf der linken Seite, das Aus weiter oben und das Wäldchen rechts übten einfach eine zu große Anziehungskraft auf die nervösen Teilnehmer aus. Am Ende gelang es überhaupt nur meinen Flightpartnern Wolf und Marlies, ihren Ball auf dem Grün zu platzieren.


Siegmar (ganz rechts) erklärt die Nearest to the Pin-Regeln

Im eigentlich Turnier ging's dann gerade so weiter. Wie bereits oben erwähnt, waren die idealen Bedingungen sicher nicht unschuldig daran. Nur soviel: den Wettbewerb bei den Frauen gewann Marlies (Hcp 16,5) mit 8 Bruttopunkten! Ich kam zwar mit 6 Bruttopunkten auf den zweiten Platz, konnte aber zu keiner Zeit an meine aufsteigende Form der letzten Wochen anknüpfen.

Aber es gab auch Ausnahmen:


Zwei Sieger unter sich: Siegmar und Marius

Marius verbesserte sein Handicap von 54 auf 39 und belegte mit 51 Punkten den ersten Platz der Nettowertung (36 bis 54). Mariola spielte sich in ihrem ersten Turnier gleich von 54 auf 45 runter, und Günter gewann mit 4 "Ladies" souverän den "KKK-Ladies-Cup".

Der von Jakob Osterried ausgelobte Präsidenten-Cup ging erstmalig an einen Auswärtigen und wurde folgendermaßen angekündigt: "Gewonnen hat ihn heuer einer, der in den letzten zwei Wochen jeden Grashalm bei uns umgegraben hat: Der Kilian Siegmar!!!"

Mit 29 Bruttopunkten verbesserte er sein Handicap auf 13,9! Gratulation!



Zurück ging's für mich am Samstagabend wieder bei dichtem Nebel. Und als ich mich am Sonntagfrüh um 8 auf den Weg zum Handball-AD-Spieltag nach Calw machte, stand ich schon wieder im Nebel.
Was hatten wir doch für ein Glück am Samstag gehabt!


 

Stenzer Greenvieh, die Dritte

Wenn man irgendwann kein absoluter Golfanfänger mehr ist, vielleicht sogar schon etliche Male mit dem Holz auf der Driving Range trainiert hat und nun diese Schläge auch mal auf einer Runde ausprobieren will – ja, dann sollte man sich am besten auf Begegnungen mit allem möglichen Greenvieh gefasst machen.



Vor den Kühen habe ich z.B. großen Respekt. Die steh'n zwar meist nur dumm rum, aber keiner weiß so genau, wie sie sich verhielten, wenn man mal einen Ball auf ihrer Weide suchen müsste.



Die Hühner bleiben zum Glück bis mindestens 10.30 Uhr im Stall eingesperrt, denn sonst würden sie einfach ihre Eier überhall hinlegen. Und das würde dann wiederum die Ballsuche erschweren. Stell dir vor, ein Huhn brütete aus Versehen über deinem Golfball!



Mit Pferden kenn' ich mich ebenfalls nicht besonders gut aus. Beißen die, wenn man unter ihnen durchkrabbelt, um an einen versehentlich dorthin gekullerten Ball zu geraten?



Da sieht's bei Hunden schon ganz anders aus. Die helfen einem sogar ab und zu beim Suchen im Gebüsch – sofern sie den Ball gesehen haben...



... upps, manchmal kann man sich da auch täuschen!



Sollte dann jemals ein Abschlag an Loch drei im Wasser landen, ist man auf jeden Fall kein totaler Anfänger mehr. Man kann sogar versuchen, sich ihn wieder zu angeln.



Wenn man Glück hat, beißt kein Fisch an.



Und dem Traum von einem Birdie an Loch 7, kann sich dann eigentlich nur noch dein eigener Schatten in den Weg stellen.


 




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