Zwei Tage Tennis bei Regen und eiskaltem Wind
In der Tennis-Breitensport-Szene tummeln sich etliche ehrgeizige Ex-Handballer, -Fußballer, -Volleyballer und -Tischtennisspieler. Manchmal aber auch Wiedereinsteiger oder erst frisch eingestiegene Partner von Tennisspielern. Am letzten Wochenende fand nun in Sindelfingen das ¬ WTB-Breitensport-Masters für Frauen- (Börlind-Cup) und Männer-Doppel (Trollinger-Cup) statt. Acht Bezirke hatten jeweils vier Doppel zum Finale gemeldet. Mit dabei vom Bezirk 5: Katja und ich!
Da es am Samstagvormittag immer wieder kräftig regnete, begann für uns das Turnier erst um 13 Uhr. Von da an spielten wir aber "toujours" durch, bis in die Nacht hinein. Die Auslosung hatte uns eine starke 5er-Gruppe beschert. Das bedeutete 4 Gruppenspiele (drei darunter ganz eng) und anschließend noch ein Achtelfinal-Match. Katja und ich waren aber schon nach dem dritten Match hintereinander völlig platt!!! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal – oder ob überhaupt jemals – 6 Stunden am Stück einen Wettkampfsport ausgeübt habe.
Das Aufstehen am Sonntagmorgen fiel mir dementsprechend schwer. Im Viertelfinale trafen wir morgens dann gleich auf die Vorjahressiegerinnen Jäntsch/Riedesser aus Weingarten, die auch in diesem Jahr an Nummer Eins gesetzt waren. Die Beiden hatten vom Vortag nur drei Spiele in den Beinen und dominierten das Spiel gegen Katja und mich klar. Wir übertrafen uns beide zudem mit "unforced errors". Auf dem Weg zur wohlverdienten Dusche teilte man uns mit, dass auch die Plätze 5 bis 8 noch ausgespielt würden. Nun gut, nach weiteren zweieinhalb Stunden Tennis landeten wir schließlich vollkommen groggy auf dem 6. Platz.
8 Spiele an 2 Tagen, tja, sowas heißt im Tennis "Breitensport" ;-)

Die drei erfolgreichen Bezirks-5-Doppel, v.l.: 1. Platz: Elke Kolb/Agnes Rölfing-Finze (TA TSV Neuhengstett), 6. Platz: Birgit Egenter/Katja Gloggengießer (TC Herrenberg), 3. Platz: Margit Calmbach/Thea Stöffler (TC Deckenpfronn)
Komm mit auf den Platz!
... forderte TCH Cheftrainer ¬ Andrey auf und 24 Interessierte kamen: darunter Wiedereinsteiger, Anfänger, Breitensportler, Junge, Alte, Mitglieder und Nichtmitglieder.
Am Freitag war zum letzten Mal Training. Da es schon früh dunkel wurde trainierten wir unter Flutlicht.

20 Stunden Tennis-Training liegen nun hinter uns. Ich hatte jedenfalls viel Spaß dabei und auch mein Spiel hat sich - lt. Katja - deutlich verbessert.

Na, dann Prost!
KKK-Turnier in Stenz
Am kommenden Wochenende findet in Stenz wieder das alljährliche KKK-Golf-Turnier statt. Obwohl der Termin frühzeitig bekannt gegeben wurde, werden etliche KKK-Golfer - unter anderem ich - leider nicht daran teilnehmen können.
Kurzentschlossen organisierte Siegmar deshalb ein "Vor"-Turnier zwei Wochen vor dem eigentlichen Turnier. Ebenso kurzentschlossen sagten Roy, Marius und ich unsere Teilnahme zu.

v.l.: Marius, Nenad, Hermann Teufel
Die Generalprobe am Samstag verlief überraschend gut.

Vor allem Mari hatte glänzende Rundenergebnisse aufzuweisen. Vielleicht lag's an Opas Brille, die ihm den rechten Durchblick verschaffte.

Aber auch Siegmar, Stippy und Roy blickten dem Turniersonntag freudig entgegen.

v.l.: Birgit (Philippin), Michael und Dieter.
Auf der Bank: Gela, Siggi und Mari.
Der verlief dann - wie schon fast befürchtet - nicht annähernd so gut wie der Vortag. Aber nicht nur Mari und ich enttäuschten, auch meine Flightgefährten Michael Heller und Siggi Dürner fanden nie richtig zu ihrem Spiel.

Aber niemand ließ sich dadurch seine gute Laune verderben. Wuwu hatte sowieso gut lachen, denn der hatte wohlweislich gar nicht erst mitgespielt.

Mehr Fotos vom Golf-Wochenende im Allgäu findet ihr in der Galerie:
Stenz KKK-Turnier 2008 
Paris (3) - Tour des monuments
In Paris gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Hier zwei meiner Favoriten:
Platz eins belegen für mich die Touristen vor dem Palais du Trocadéro mit Blick auf den Champ de Mars und den Eiffelturm.

Diese zwei "junge" Frauen aus Osteuropa nutzten zum Beispiel die einmalige Aussicht für inspirierende Modelaufnahmen.

Auch der junge Mann aus dem "Westen" bot alles auf ...

um sich, seine Frau und den Turm perfekt aufs analoge Bild zu bannen.

Upps, da haben sich doch glatt welche mit aufs Foto geschlichen ;-)

Und Platz zwei belegt dieser Gemüseladen:
Wir passierten gerade die Ecke Rue Garreau/Rue Androuetdaran, als Reimar einfiel, dass er noch ein paar Einkäufe tätigen sollte. Anja und ich blieben draußen und betrachteten solange den schönen "Marché de la Butte" von Ali Mdoudhy.
Zum Glück hatte sich Anja gerade vor zwei Wochen zum wiederholten Male ¬ Amelie angeschaut, und schon erkannte sie auch - nach kaum 5 min - diesen Laden wieder.

Paris (2) – Tour des Locomotions
Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Paris fortzubewegen:

"L'Open Tour" nennt sich der Bus, der alle wichtigen Sehenswürdigkeiten anfährt und dann immer davor wartet, bis die Mitreisenden sich alle gegenseitig fotografiert haben.

Dann gibt es natürlich ¬ die Metro. Leider fährt sie überwiegend unter der Erde, so dass man außer schönen Plakaten und interessanten Menschen nicht besonders viel zu sehen bekommt.

Man kann natürlich auch eine Seine-Rundfahrt buchen.
Hierzu unser Insider-Tipp für alle, die sich in Paris mal etwas verlassen vorkommen: Du stellst dich auf eine der Seinebrücke und siehst so ein Boot heranfahren. Nur einmal kurz winken, und schon winkt das ganze Boot zurück ;-)

Aber schon Victor Hugo wusste: "Paris bedeutet laufen." In diesem Sinne liefen auch wir kreuz und quer durch die Metropole. Zahllose Seitensträßchen luden uns dazu ein, sie zu entdecken. Wir ließen uns treiben und begegneten so vielen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten.

Und wem die ganze Lauferei zu bunt wird, der findet in Paris überall ein Plätzchen, um seine Füße hochzulegen.
À suivre ...
Paris (1) – Tour d’amuse-gueules multiculturels
Abfahrt 6.54 Uhr Stuttgart Hauptbahnhof. Nur dreieinhalb Stunden benötigt der TGV bis zum Gare de l'Est - und der liegt mitten in Paris.

Nach 10 Stunden Sightseeing trafen wir uns mit unserem Gastgeber Reimar und gingen mit ihm ins jüdische Szene-Viertel ¬ Marais gut essen – und wen wundert's - zum Israeli.

Wenn man in Paris chic oder auch nur ganz bescheiden ausgehen will, muss man sich an die Preise erst einmal gewöhnen. Unter 4 Euro bekommt man weder einen Cafe Crème (=Cappuccino) noch ein kleines Gläschen (0,1l) Wein.

Nichts desto trotz testeten wir am Tag darauf die französische Küche "Chez Marie" auf dem ¬ Montmartre ...

... und am Morgen danach genossen wir bis in die Nachmittagsstunden hinein "Chez Reimar" ein deutsches Geburtstags-Frühstück.

Direkt anschließend besuchten wir einen Inder, bevor wir unsere Tour im Viertel ¬ Oberkampf mit kubanischen Mojitos fortsetzten.

Zum Glück beschränkt sich Kultur in Paris nicht nur aufs Essen!
À suivre ...
Adieu Mathieu

Der Hauptgrund für den letzten Besuch von Danielle Pontvianne war ausnahmsweise einmal nicht der Gemeinderat, das Partnerschaftskomitee oder der Weihnachtsmarkt. Nein, dieses Mal begleitete sie ihren tennisbegeisterten Enkel Mathieu (12) nach Herrenberg, denn der wollte gerne am Sommercamp des TC Herrenberg teilnehmen.

Am ersten Trainingsmorgen brachte ich Mathieu (rechts) zusammen mit seinem Freund Leon (links) auf die Anlage. Da Mathieu nicht nur Tennisanfänger war, sondern auch kein Wort Deutsch sprach, sollte ich etwas beim Übersetzen helfen.

Die französische Zählweise war mir ja bekannt: quinze-Ã, égalité, avantage, etc. Doch die erste Frage von Trainer Siggi lautete: "Was heißt eigentlich Vor- und Rückhand?" Ups. Mathieu verstand die Zeichensprache und übersetzte: "Coup droit et revers". Aha! Das Training konnte beginnen.

Bereits drei Tage später beherrschte Mathieu nicht nur die "eingesprungene Rückhand", sondern auch einen Großteil seiner Gegner. Er hatte so großen Spaß am Tennisspielen gefunden, dass er kurzerhand seinen Aufenthalt in Herrenberg um eine Woche verlängerte, bei Cheftrainer Andrey einen neuen Schläger erwarb und Mitglied beim TCH wurde. Seine Oma Danielle und Tante Carole reisten ohne ihn zurück nach Tarare.

Nunmehr nur noch von Deutschen umgeben, gab es für ihn auch nur noch eine Lektüre: Langenscheid Französisch-Deutsch. Wenn er also nicht gerade Tennis spielte oder mit Leon und seinen Kumpeln kickte, dann schlug er Wörter nach, schrieb sie sich auf und lernte sie auswendig - bis spät in die Nacht.
Die Verlängerungswoche verging wie im Flug und Pläne für weitere Tenniswochen in Herrenberg wurden bereits geschmiedet.

Und weil's so schön war, will Mathieu nächstes Jahr gleich auch noch ein paar Tennisfreunde aus Tarare mitbringen. "Avantage jumelange!" Auch im GÄUBOTE freute man sich darüber.
Adieu Mathieu - Ã la prochaine fois.
Gut gemixed
Für das clubinterne "Ebby Kern Davis Käpple" vermittelte mir Bärbel netterweise die Nummer Eins der Herren 50 (Württembergliga), Volker Eickelmann.
Das Turnier gestaltete sich dann so: Volker gewann seine Einzel, ich verlor meine und in den entscheidenden Mixed spielten wir mal so und mal so ...

Die Plätze eins bis vier gingen an die Jugend und im Spiel um Platz fünf verloren wir gegen die letztjährigen Sieger. Für den sechsten Platz gab's immerhin noch 4 Wilson-Bälle, die Volker freundlicherweise mir überließ ;-)
Am nächsten Tag fand in Maichingen ein Beach-Tennis-Mixed-Turnier (40+) statt. Bärbel hatte sich schon frühzeitig Roy als Partner gesichert und ich freute mich über die Zusage von Hjalmar, die Nummer Eins der Herren 40 (Oberliga). Er ist nicht nur sehr groß, sondern auch für sein gutes "Serve und Volley"-Spiel bekannt.

Zunächst beobachteten wir ein wenig das Spiel der anderen und einigten uns dann auf folgende Strategie: Möglichst viel Spaß haben!

Die Vorrunde überstanden wir prompt ohne Satzverlust. Im Viertelfinale trafen wir dann auf Bärbel und Roy.

Es entwickelte sich schnell ein Duell "Roy gegen mich". Bärbel und Hjalmar mischten sich sporadisch ein, um das Geplänkel zu unterbrechen. Am Ende gewannen wir vermutlich nur deshalb, weil Roy scheinbar nicht genau wusste, um welche Sportart es sich dabei eigentlich handelte. Oder wozu war das Tor da?

Im Endspiel gegen die letztjährigen Gewinner mussten wir alles geben. Da unsere Gegner irgendwie nur mit mir spielen wollten, klaute sich Hjalmar eben immer wieder die Bälle vorne am Netz. Nach 1:1 in den Sätzen, fiel die Entscheidung im Match-Tiebreak mit 10:8 für uns.
Die Freude über den Turniersieg war groß. Und wir haben uns damit zu den Deutschen Beachmeisterschaften im September im Filderado qualifiziert. Man darf gespannt sein ...

Drei Herrenberger Mixed-Paarungen waren in Maichingen am Start (v.l.): Iris und Rüdiger Heinz, ich, Hjalmar Hiemann, Bärbel Müller-Reichart, Roy Bien
Börlind-Cup 2008
Der Börlind-Cup ist ein Doppel-Turnier für Damen ab 30, die in keiner Mannschaft spielen, bzw. in den letzten 3 Jahren gespielt haben.
Fünf Doppelpaarungen aus Herrenberg traten letzten Freitag topmotiviert zu diesem Breitensporturnier in Renningen an. Alle überstanden die ersten drei Gruppenspiele ohne Niederlage!

Katja und ich (Foto: links) trugen zum ersten Mal unsere neu kreierten T-Shirts, mit dem Aufdruck: "Game. Set. Match.", in orange, Bärbel und Karin (Foto: rechts) in weiß.
Nach und nach fanden wir immer besser ins Spiel, Katja glänzte oft mit hervorragenden Volleys und ich mit sicheren Aufschlagspielen. Dann trafen wir, als nicht gesetztes Doppel, unter den letzten 16 auf die favorisierten Häussler/Miller vom TC Haiterbach - und verloren am Ende unglücklich gegen die späteren Turniersiegerinnen.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung - und das nicht nur, weil wir von netten Herren mit Kaffee und Sekt verwöhnt wurden.
Copy and Paste
Kaum begonnen und schon ist sie fast wieder beendet: meine "erste" Tennissaison. Mit meiner Leistung bin ich mehr als zufrieden, denn ich konnte alle meine 6 Einzel gewinnen. Dank der zahlreichen Vorbilder im Tennisclub verbesserte sich mein Spiel in den letzten 2 Monaten stetig.

Vom 15-jährigen Oleg habe ich mir z.B. seine eingesprungene Vorhand abgeschaut,

von Jugendleiter Philipp seine Volley-Technik ...

und von Chefcoach Andrey die einhändige Rückhand. Leider gelingt es mir im Gegensatz zu ihm noch nicht, gleichzeitig mit der Schlagbewegung, meine Fans am Spielfeldrand zu begrüßen. Hier kann ich mich also in jedem Fall noch verbessern.

Von meinem Neffen Leon lernte ich, wie man mit viel Geduld zum Erfolg kommt ...

... und Hjalmar zeigte mir, dass man auch jenseits der Vierzig noch in die Knie gehen kann. Ich habe ihn deshalb gleich mal für ein Beach-Mixed-Turnier unter Vertrag genommen. Das passt!
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




