Aloha auf Hawaii!
Letzten Sonntag war ich zu einem gemütlichen ¬ Dinner ins Ramada eingeladen.

Die Hoteldirektorin begrüßte alle Gäste überschwänglich und behauptete dreist, wir befänden uns auf Hawai, im Hotel Paradise.

Noch vor der Vorspeise wurde einer der Gäste anhand seines Kopfschmuckes als Medizinmann Zum-Zum identifiziert.

Und bei uns saß zufällig eine blonde hawaianische Hebamme mit am Tisch.

Als Roy Gefahr lief, fälschlicherweise als DER berühmte Mr. Sudoka zu gelten, suchte er sich schnell ein sicheres Versteck.

Die Tanzgruppe Hulahub überzeugte mit mehreren gelungenen Showeinlagen. Man unterhielt sich also prächtig ...

... bis - oh Schreck - ein Mord geschah: Die Diva Eve La Mar wurde tot im Pool aufgefunden!

Aber keine Angst, bereits kurz nach dem Dessert wurde der Mörder gefasst und die Gäste konnten sich mit vollem Magen wieder auf den Heimweg in kältere Gefilde machen.

Schnell mal über die Slowfood
Zusammen mit einer einer Gruppe von Studenten der ¬ HdM (Hochschule der Medien) besuchte ich letzte Woche die ¬ Slow Food Messe in Stuttgart.
Slow Food "ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten."

¬ Alex, Dozenten-Kollege von Roy und aktives Slow Food-Mitglied, hatte für uns - quasi als Einstieg - ein "Geschmackserlebnis Schwein" organisiert. Zur Freude von Roy gab es ¬ "Ahle Worscht" (=alte Wurst) zu kosten. Diese Spezialität stammt aus Nordhessen und Roy ist damit groß und stark geworden.

Weiter ging's zum Kaffeeröster ¬ Willy Hagen aus Heilbronn, der sich viel Zeit für uns nahm und sämtliche Fragen rund um die Kaffeebohne und ihre Vermarktung beantwortete.

Die meisten Weine kamen aus Württemberg - und mundeten dennoch! ...

... die Biere natürlich auch. Wie z.B. das ¬ Härle-Bier aus Leutkirch. Es wird ausschließlich aus Zutaten im Umkreis von 50 km gebraut und auch nur dort verkauft. Allerdings kommen die Kunden oft von weither, um diese Bier-Spezialität zu ergattern.
Und dort hinten, der rot-gelbe Stand?

Tja, hier präsentierte sich überraschend die ¬ Fromagerie Holzapfel aus Herrenberg - bekannt vom Herrenberger Wochenmarkt, festlichen Buffets - oder auch durch die Wahlkampfunterstützung für Anja Dietze ;-)
Die Messe traf genau meinen Geschmack, auch wenn wir leider viel zu wenig Zeit hatten, um alles "slow" zu genießen.
Und noch mehr Crocs
Nach 10 Jahren Pause will es Anja mal wieder probieren. .. na klar, sie kann noch Fahrrad fahren - sogar mit Crocs an ihren Füßen.
¬ Katja, meine Tennispartnerin trägt sie in grasgrün (lime) auf rotem Sand.
Sohn Leo (4) liebt seine Krokodile auch. Und die wehren sich tapfer gegen den Drachen, obwohl der ja schon etlich Löcher in die Crocs gefressen hat.

Stadtfest (2) – Eddy & the News

Auf ¬ mp3.de wird Eddy & the News so beschrieben:
"eine Band, die in Stuttgart und Umgebung seit nunmehr über 15 Jahren bekannt ist für ehrliche, gute handgemachte Live-Musik.
Biographie:
Viele Auftritte zusammen mit Bands wie den Lords, den Animals, The Sweet, Slade, Dave Dee, The Equals, Suzie Quattro und The Marmalade, nur um einige der bekanntesten zu nennen.
Highlights sind unter vielen anderen Auftritte beim Open–Air 1999 in Karlsruhe und im Leonberger Stadtpark vor 5000 begeisterten Zuschauern beim Open-Air Konzert im Sommer 2002."
Ganz so viele Zuschauer waren es dieses Jahr auf dem Herrenberger Stadtfest sicher nicht, dafür regnete es entschieden zu stark. Alle, die trotzdem blieben, haben dies aber sicher nicht bereut.
Am Keyboard spielte Dieter Philippin, der ja unter Tennis-in-Rovinj-Freunden bekannt ist für seine alljährlichen ¬ Konzerte an der Hotel Eden-Bar ;-)
Mike hatte sich als Zugabe "Hey Jude" gewünscht und erstürmte bei den ersten Accorden, zusammen mit Sabine und Günther, die Bühne. Sänger ¬ Frank Schäffer nahm's gelassen ...
... und überließ Günther fürs "Laaa,Laaa, Laaa, Lalalalaaa" sogar den Platz am Micro - was weitere Zugaben zur Folge hatte ...
Crocs, die hässlichsten Schuhe der Welt
¬ Dee, meine erste Neuseeland-Reisegefährtin und bekennende Outdoor-Spezialistin, trug sie in peacock blue: ihre ¬ Crocs . Das waren mit Sicherheit die hässlichsten Schuhe der Welt, darin waren wir "Deutsche" uns ganz sicher, während Dee nicht glauben konnte, dass wir diese super bequemen Outdoor-"In"-Schuhe noch nicht kannten und ebenfalls liebten. In Canada sind sie wohl äußerst begehrt, vor allem bei jungen Sportlern. Hmm, na ja.
Aber auch die Neuseeländer tragen sie. Auf ihren Booten (rutschfest), beim Wandern (bequem), am Strand (wasser- und sanddurchlässig), beim Shoppen - und in allen Farben.
Nach und nach wurde ich neugierig auf diese "Öko-Moosgummi-C(l/r)ocks" ...
... nun trage sie in hellblau, Marius in schwarz (aber nur zuhause), meine Schwester in rot, Anja in grau, ...

und so langsam halten sie auch in Deutschland Einzug. In Stuttgart sind sie schon angekommen, ja selbst in der Herrenberger Bronngasse!

Scheinbar kann man sich ja an alles gewöhnen, selbst an die hässlichsten Schuhe der Welt - solange sie so bequem und auch noch "in" sind ;-)
Sport durch die rosarote Brille?
Als ich gestern zum ersten Mal die neue ¬ Tü-Arena in Tübingen betrat, traf mich fast der Schlag. Niemand hatte mich vorgewarnt! Schaut euch das mal an: eine komplett rosarote Sporthalle!
Und als ob sie es gewusst hätten, waren die Warmmachleibchen der deutschen und serbischen Handball-Juniorenteams farblich gut auf die Halle abgestimmt. Hoffentlich werden niemals die Frauen der SG Nebringen-Reusten mit ihren giftgrünen Trikots hier spielen müssen!
Vermutlich war ich gestern die Einzige, die dem Farbkonzept etwas positives abgewinnen konnte - ich find's nämlich wirklich nicht so schlecht. Auch der VIP-Bereich gefällt mir sehr gut.
Und wie sich's für 'ne ordentlich "VIP-Lounge" gehört tummelten sich hier auch etliche lokale Handball-Größen.
"Viele Grüße an alle, die uns kennen", richten hier Anna-Lena Artschwager (links) und Iris Catarius an meine Blogleserinnen und -leser aus. Beide spielen beim ¬ TUS Metzingen, der ja in der kommenden Saison von Jochen Griesmeier trainiert wird.
Auch Roy freute sich über ein Wiedersehen. Wolfgang Sommerfeld (schwarzer Trainingsanzug), der Co-Trainer der deutschen Juniorennationalmannschaft hat mal vor 27 Jahren Roy's Mannschaft in München trainiert. Beide haben sich ehrlich gesagt nicht auf Anhieb wieder erkannt, denn der eine hat ja inzwischen graue und der andere fast gar keine Haare mehr.
Black as the devil,
Hot as hell,
Pure as an angel,
Sweet as love.
(Charles Maurice de Talleyrand-Périgord)
Coffee
Der Kaffee wurde von einem Star-Barista zubereitet, dazu gab's leckere Brownies, Wasser, Champagner, ...
Die ca. 150 Leute waren aber nicht deshalb in den Berliner Hinterhof geladen worden.
Anlässlich seines fünfzigsten Geburtstages hat Peddy nämlich letzten Samstag sein "Kaffeebereiter-Museum" eröffnet.
Erst vor kurzem hatte er ja seine große Toaster-Sammlung in die USA verkauft und auch das Sammeln von Ventilatoren ist in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund geraten. Ganz klar, seine neue Liebe gehört - außer Sandra - seinen Kaffeemaschinen aus mehreren Jahrhunderten.
Ca. 1/3 seiner Sammlung hat er nun, verteilt auf zwei Wohnungen, erstmalig einem Publikum präsentiert.
Dorle, Roy und ich verließen gegen später, sichtlich beeindruckt und stark koffeiniert, den Berliner Hinterhof, um uns für das Fest am Abend fein zu machen.
“Die Spielverderber”
oder das Erbe der Narren, von ¬ Michael Ende, lief am Wochenende zum letzten Mal auf der Herrenberger Bühne. Anja Heise, Schauspieltalent und Tochter von Andrea und Arnd, spielte darin überzeugend die Rolle der Lügnerin Ninive Geryon.
Am Freitag besuchte ich, zusammen mit meiner Freundin Gabi aus München, die Vorstellung. Wir saßen in der ersten Reihe und konnten so das beeindruckende Stück und die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler hautnah miterleben.
Hier ganz kurz die Handlung:
Es treffen 12 völlig unterschiedliche Personen in einem sonderbaren Schloss aufeinander. Zehn von ihnen sollen ein Erbe antreten. Das Merkwürdige ist, dass keiner den Verstorbenen kannte.
Am Anfang sieht alles ganz harmlos aus. Die Lage spitzt sich jedoch zu, weil jeder Angst hat, um sein Erbe betrogen zu werden. Als die Erben erkennen, dass sie ihre Anteile zusammenlegen müssten, um zu überleben, ist es zu spät: „Die Spielverderber“ enden in einem Flammeninferno.

"Es liegt an uns, ob sich die Sache zum Guten wendet!"

"Ich hasse diese Welt, in der alles versichert ist und käuflich!"
"Die Welt ist ein Chaos und wir sind auf dem besten Wege, gemeinsam unterzugehen. Der einzige Ausweg ist, wenn einer dem anderen hilft, ohne Angst und Misstrauen.
Das ist alles.
Das ist viel."
Mit Orpheus und Eurydike bei Hades in der Unterwelt
Es ist zwar schon ein paar Wochen her, aber weil's ein besonderes Erlebnis war, will ich hier trotzdem nachträglich davon berichten.
Zusammen mit einigen ¬ KKKlern fuhr ich auf die Reutlinger Alb, an Unter/Oberhausen und Lichtenstein vorbei, hoch zur
¬ Nebelhöhle. Dort erwartete uns das ¬ Lindenhoftheater mit seinem Sommertheater "Selbst die Steine..."
Das Stück erzählte uns die Geschichte von Orpheus, dem großartigen Sänger der griechischen Mythologie, von seiner Braut, der Nymphe Eurydike, und von großer Liebe, Leidenschaft, Verlust und Tod.
Wir folgten den Beiden durch einen roten Vorhang hindurch, hinein in den Wald, vorbei an ihrem Liebesnest ...
... bis zu einer Lichtung, direkt über dem Albabstieg. Dort tummelten sich allerlei Personen. Jede von ihnen erzählte über sein Schicksal und vom Verlust eines geliebten Menschen.
Dann starb Eurydike. Hades, der Herrscher der Unterwelt, nahm sie mit sich nach unten ins Reich der Toten. Orpheus war verzweifelt und entschloss sich, ebenfalls dort hinab zu steigen um sie zu befreien. Er hoffte, Hades mit Hilfe seines schönen Gesanges dazu zu bewegen, ihm Eurydike zurück zu geben.
Die Nacht brach herein, noch ein paar Schritte weiter und schon ging's auch für uns nach unten, vorbei an wundersamen "Einblicken". Immer weiter, immer steiler, gings hinab, und dann tief hinein ins Schattenreich.
Bei 8°C erlebten wir mit, wie sich Hades doch tatsächlich erweichen lies und Orpheus erlaubte, seine geliebte Eurydike wieder mit hinauf in die Oberwelt zu nehmen. Doch nun mischte sich die Zeus-Tochter Persephone ein und stellte eine Bedingung: Orpheus müsse vorangehen und dürfe sich auf keinen Fall nach Eurydike umschauen. Natürlich wissen wir alle, dass ihm das nicht gelang.
Eurydike musste also wieder zurück, nach unten gehen, während wir, die Zuschauer, von Orpheus und vier Nymphen nach oben geleitet wurden. Diesesmal führte der Weg mitten durch die geheimnisvoll beleuchtete Höhle, vorbei an so mancher Schattengestalt, hinauf ...
... zurück auf die Bühne des Lebens. Dort wurde ausgelassen gefeiert, mit "Dance Me To The End Of Love" und

der Friedhofspolka von ¬ Stefan Hiss:
"Sie wohnten in Marmor, sie lebten im Dreck,
die einen tranken Wasser, die anderen Sekt,
hier auf dem Friedhof ham sie entdeckt,
wir sind alle gleich,
sind wir erstmal verreckt,
Hier liegen die Armen, hier liegen die Reichen,
hier liegen die Schwarzen, hier liegen die Bleichen
hier liegen die Harten, hier liegen die Weichen
egal, was sie waren, jetzt sind sie Leichen.
Hebt euer Glas und trinkt auf die Toten,
singet und tanzet und lacht,
hebt euer Glas und trinkt auf die Toten,
der Tag ist so kurz so lang ist die Nacht."
Lousy but noisy
Die Stuttgarter Straße hat seit Kurzem eine eigene Garage Band, die sich wöchentlich umbenennt. Aktueller Stand ist wohl "Broken Handcuffs". Davor hießen sie noch "Dreieinhalb Lieder". Wer weiß, vielleicht heißen sie ja bald "Lousy but noisy".
Hier eine kleine Hörprobe. Die Jungs arbeiten noch an der Soundqualität, ich an der Bildqualität der Videos. Trotzdem schon mal viel Spaß beim Reinhören!
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




