Wer braucht Powerpoint?
Jetzt ist bewiesen, was mir mein Gefühl schon seit Jahren sagt: Powerpointpräsentationen sind für die Katz!

Wer mehr darüber wissen will, kann hier weiterlesen: ¬ Beamer an, Hirn aus
Ausräumarbeiten
Viele wissen es ja schon: Wir müssen leider raus aus unserer Kreativwerkstatt im Steingraben. Das Haus soll verkauft, vielleicht sogar demnächst abgerissen werden.

Deshalb heißt es für Roy und mich derzeit in jeder freien Minute: Ausmisten!
Dabei fällt mir auf, wir arbeiteten eigentlich nicht in einer Werkstatt, sondern vielmehr in einer 120 qm großen Bibliothek.

Roy, der große "Wissen-Ansammler", hat inzwischen aber schon etliche Autoladungen gebundenes Papier entsorgt. So trennte er sich sogar - natürlich schweren Herzens - von einem Stück gesammelter Mediengeschichte (Erst- und Letzt-Ausgaben). Und zwar nicht nur von der letzten "Quick"-Ausgabe, sondern auch von der ersten und zugleich letzten "Ja"!
Von seiner kompletten "Brandeins"-Sammlung (mind. 5 Jahre) und vielem anderen konnte er sich bislang allerdings noch nicht trennen.

Aber auch Teile unserer kiloschweren Fachliteratur muss einfach noch dran glauben.
Wer also Interesse an Typographie-, Grafik-, Werbe- oder Screendesign-Literatur hat, der darf sich gerne bei uns melden. Ebenso gibt's ausgemistete Belletristik (von zu Hause) zu ergattern, für die wir im Büro ein Extraregal eingerichtet haben.

Wie gesagt, Roy tut sich schwer. Zum besseren Verständnis hier eines seiner Lieblingsgedichte:
Die Biescher un es Läwe
von Ludwig Harig
“Du duscht an de Biescher kläwe”,
saat mei Vadder, “isch am Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Zwische Biescher un em Läwe,
do dezwische do gäbts Gräwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Do die Dippe, do die Häwe,
do die Biescher, do es Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.
Aber nix leit so denäwe
Wie die Biescher iwers Läwe.
Biescher, des sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.”
“Vadder”, saan isch, “loss misch läwe,
guck, die Biescher brauch isch äwe,
weil, wenns gar kä Biescher gäwe,
is es Läwe dann noch Läwe?”
Handball - und wie geht das?
Im siebten Semester meines Studiums (Kommunikations-Design), also vor ca. 25 Jahren, hatte ich mir ein Handball-Regelheft für Kinder überlegt, getextet (mit Hilfe von Roy), illustriert und realisiert.

Dieses Heft wird seitdem immer wieder neu aufgelegt und derzeit vom ¬ HVW vertrieben. Nun ist auch der "Film zum Buch" erschienen:
Hausmänner und Rabenmütter (2)
Die zweiten 4 Motive der Serie C:
Hausmänner und Rabenmütter


Wie gesagt, werden sämtliche Postkarten seit Freitag in und um Herrenberg verteilt. Wer sich eine oder mehrere Motive sichern will muss sich sputen, denn auch hier gilt wie so oft:
Nur solange der Vorrat reicht!
DER oder DIE?
Ab heute werden 16 Postkartenmotive in Herrenberg unter die Leute gebracht.
Hier die 4 Motive der Serie A:
DER oder DIE?
¬ Wir. Für Anja Dietze.




L’ordinateur
Mein deutsch-französisches Wörterbuch übersetzt "Quark" mit "fromage blanc".
Carole fragt nach:
- Quoi? [Kuag]express? Du fromage blanc express?
- Nein, QuarkXpress! So heißt die Software, die du zum Layouten brauchst.
- Layout? Ah, maquette ou mise en page? Mais oui!
Carole, die Tochter von Danielle, schnuppert eine Woche lang bei uns rein. Sieben Jahre deutsch auf dem Gymnasium von Tarare haben nicht viel genutzt - wir sprechen nur französisch.

Ursprünglich dachte ich, die Computersprache sei international. Aber Pustekuchen! Schon das Wort Computer kennen die Franzosen nicht! "C'est un ordinateur"! Und der Laptop ist ein "portable". (Den Unterschied zum Handy = portable erkennt man übrigens nur am Satzinhalt)
Und Roy, der "alte Lateiner", kann sozusagen null französisch sprechen, 2% verstehen und lesend manchmal den Sinn erraten. Er darf deshalb gleich mal 'was auf französisch installieren - mit Hilfe von Carole, die so viel vom Installieren versteht wie ich - oder noch weniger.
Als das nach etlichen Problemchen geschafft ist, möchte ich Carole zeigen, wie man mit einem Pfad freistellt. Ehrlich gesagt, ist das schon schwer genug auf deutsch. Eh bien. Aber wo finde ich die "Pfad"-Befehle ? LEO übersetzt mit "sentier", Carole hat keine Ahnung, was ich meine.
Stunden später:
Pfad = le tracé (pas: sentier)
Sichern unter = enregistrer sous (pas: assurer)
Datei sichern = sauvegarder le fichier
Bild bearbeiten = modifier (pas: retravailler)
Ebene = le calque (pas: la plaine)
Text laden = charger un texte
drucken = imprimer
löschen = effacer
Wir können loslegen.
Doch da kommt Carsten reingeschneit. Auch er hat ein Problem: Auf seinem ¬ Blog, bzw. dem seiner Handballmannschaft, hat sich im HTML-Code ein Fehler eingeschlichen. Das wird jetzt aber schwer, denn - on parle plus que francais maintenant. ;-)

Zum Glück besitzt Carsten ein Computer-Hirn und behebt sein Problem nach einem Tipp von Roy alleine. Er arbeitet sozusagen intuitiv online. Ich bin sicher, er könnte jedes Programm installieren - selbst auf chinesisch.
Aber was heißt Computer auf chinesisch? Und Pfad? ...
Der kleine Unterschied
Die Idee war, den "kleinen" Unterschied zwischen Handball und Fußball in bewegten Bildern festzuhalten.
Vor einigen Wochen lud ich deshalb ein paar sporterfahrene Kreative zu einem Brainstorming auf unseren Balkon ein. Mit dabei war Praktikantin Anja Heise (Foto vorne links), die danach unsere Ideen in erste Storyboards umsetzte.
Danach erarbeiteten wir einen Projektplan. Uiih, da kam ja ganz schön Arbeit auf uns zu: Requisitenliste, Requisiten besorgen, Locationsuche. Wer spielt den Fußballer, wer den Handballer? Wer filmt, wer schneidet? Terminkoordination, etc. ...
Ingo Krämer, Germanistik- und Sportstudent (Foto links), und Anja Nicksch, Rhetorik-Studentin (2. von links), übernahmen das Schreiben der Dialoge.
Maurice Lingenfelder=Fußballer (Foto links) und Lars Meyer-Hübner=Handballer (rechts) konnten als Hauptdarsteller verpflichtet werden. Da beide leider auf keinerlei Schauspiel-Erfahrungen zurückgreifen konnten, trafen wir uns zur Probe in unserem Büro.
Zwischenzeitlich hatten wir auch schon fast alle Requisiten besorgt. Im Büro wurde es deswegen zunehmend unübersichtlicher ;-)
Letzten Samstag war es dann soweit: Wir trafen uns zum Dreh. Alex, Texterkollege von Roy, Theaterfan und Hobbyfilmer, stand hinter der Kamera, Jungschauspielerin Anja Heise gab letzte Tipps, ...
... Ideengeber Schweter Penk (Foto: links) und Anja Nicksch überwachten die Aufnahmen, während "Dramaturg" Ingo Krämer zwischen Regieanweisungen und Nebenrollentätigkeit ins Schwitzen geriet.
Als der letzte Spot im Kasten war, zeigten sich alle Beteiligten recht zufrieden. Nun warten wir gespannt auf das Ergebnis. Ich hoffe, ich kann es hier in Kürze veröffentlichen.
Auszubildende a.D.
Ja, was machen eigentlich unsere hochdekorierten Ex-Auszubildenden ¬ Daniela Kröhnke und Oliver Weißmann? Um uns das zu erzählen, kamen sie einfach mal wieder an ihrer Ex-Arbeitstelle vorbei. Wir empfingen sie mit einem frisch gebrühten grünen Tee - wie früher.
Der aufmerksame Leser errät es vielleicht schon: Nein, Daniela ist nicht zu ihrem Freund nach Italien gezogen. Sie arbeitet derzeit für ihren ¬ Vater und ist nebenher selbstständig als Grafikerin und Screendesignerin.
Oliver hat sein Studium zum Art Director (AD) an der ¬ Miami AD School in Hamburg (und London und Amsterdam) erfolgreich abgeschlossen. Leider musste er sämtliche tollen Jobangebote erst einmal ablehnen. Zuvor erarbeitet er nämlich noch ein komplett neues CD (Corporate Design) für seinen ¬ Dad - wie versprochen!
Nach diesem ersten aufschlussreichen Plausch wechselten wir zusammen mit Marius und Vincent ins Lamm.
"Und was sind eure Zukunftspläne?"
Bevor sich Marius für ein Medizinstudium entschied, liebäugelte er ja ganz kurz mal mit einer Ausbildung zum (Star-)Koch. Für den Fall, dass er nach 20 Jahren OP also doch noch mal ein Restaurant eröffnen sollte, bot Daniela ihm spontan an, mit einzusteigen. Die italienische Küche beherrschte sie ja schon während ihrer Lehrzeit bestens.
Oliver hingegen träumt von einer Stelle als AD bei Team BBDO auf Hawai. Anscheinend ist da um 16 Uhr immer Surftime - gemeint ist hier natürlich die auf den Wellen und nicht die im Netz!
Und Vincent? Sein heimlichster Karrierewunsch ist vermutlich, Leiter der Presse- und Werbeabteilung bei den Stuttgarter Kickers zu werden, während sein Team die Rückkehr in die Bundesliga schafft. Aber das ist reine Spekulation von mir ;-)
Außerirdische besetzen unseren PC
Nicht genug damit, dass ich gerade unser Gästezimmer streiche, den Parkettboden wachse und poliere, wir das Büro umorganisieren und ausmisten, nein, da muss auch noch der PC spinnen. Der wollte nämlich plötzlich einfach nicht mehr. Wir benötigten aber dringende Daten, die darauf gespeichert, aber noch nicht gesichert waren. So ein Mist!
¬ Roy fand dann relativ schnell das Übel: unser PC wurde von Außerirdischen besetzt. 56 fremde Administoren hatten Zugriff und blockten alles.
Dieser PC wird ja viel von Praktikanten und Freien genutzt. Da sieht man mal wieder, was die während ihrer Arbeitszeit so an einem fremden Rechner treiben.
Ich weiß zwar nicht wie, aber Roy schafft's ja dann irgendwie immer. Es dauerte diesesmal 3 Tage – mit Unterstützung von Carsten Krebs – und sie hatten die Fremdlinge besiegt!!! Zwischendurch versuchten diese zwar noch durch eine feindliche Ubernahme die Herrschaft über den anderen PC zu erlangen, doch die geballte IT-Intelligenz von Roy und Carsten ließ ihnen einfach keine Chance.
Durch eine abenteuerliche Rettungsaktion konnten tatsächlich alle wichtigen Daten gesichert werden und ruhen nun sicher und gut behütet auf DVDs, während alle Feinde gnadenlos eliminiert, bzw. platt gemacht wurden!

Nun kann sich Roy wieder in aller Ruhe dem weiteren Ausmisten seiner Bücher widmen. Da es sehr schwer fällt Bücher wegzuwerfen, werden wir demnächst eine Bücher-Mitnehm-Kiste in unserem Büro einrichten. Oder wohl eher einen Bücher-Mitnehm-Berg.
Tabellen-Alaaf, so ein Quark!
Anstatt Piratenball und Fasching in Rottenburg habe ich mir meine letzten Nächte mit QuarkXPress 7.0 um die Ohren geschlagen. Für einen größeren Auftrag musste ich mich in diese Quark-Version einarbeiten, weil ich dazu unbedingt die neue Tabellenfunktion benötigte. Zusammen mit Roy und Vincent hatten wir es dann nach 2 Tagen und Nächten, einem 5 Stunden Tutorial und zahlreichen Flüchen geschafft, die Vorlage für ein äußerst kompliziertens Tabellen-Layouts zu erstellen.
Zuvor hatten wir zusammen mit dem Kunden schon ein aufwändiges Excell-Formular erarbeitet: Inhalt, Text, Layout und Programmierung! Die ausgefüllten Excell-Daten mussten nun – und weiterhin – in die Quark-Tabellen eingearbeitet, gestaltet und in Druck gebracht werden.
Ich sag's euch: Niemand kann sich vorstellen, was dabei so alles schief laufen kann, angefangen vom Erfindungsreichtum der "Formular-Ausfüller", über Schriften-Wirrwarr, Programm-Eigenheiten, PDF-Einstellungen, etc, etc.
Wenn's bei der Arbeit schon so närrisch zugeht, dann kann man auch getrost mal auf Fasching verzichten!
Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




