Wintersportarten

WTB-Allgäu-Triathlon

Dazu musste ich nicht lange überredet werden: Vier Tage Allgäu mit dem WTB-Breitensport – da war ich mit dabei!


WTB-Sportwart Rolf Schmid behielt das ganze Wochenende den Rundum-Überblick

Bärbel erklärte mir, dass es hierbei hauptsächlich um 1. Skifahren, 2. Tennis und 3. die Hotelbar ginge - ich versprach, mein Bestes zu geben!


Bärbel freut sich über das gute Wetter

Bereits der erste Tag hatte es in sich: Um fünf kamen wir von der Piste und um sechs spielten wir schon Tennis: Mixed zum Kennenlernen. Und das fast ohne Unterbrechung, bis nachts um elf. Um Mitternacht gings dann zum ersten Mal in die Bar, allerdings nur kurz, bis um zwei.



Am nächsten Morgen um 10 Uhr startete das Skirennen. Ich durfte als Dritte an den Start und belegte nach zwei Durchgängen Rang 4. Das Wetter war, im Gegensatz zu den restlich 3 Tagen, eher bescheiden.

Am Abend wurden dann die Mixed-Paarungen für das Tennisturnier ausgelost. Ich hatte Glück, denn Walter Funk, mein Partner, nahm die Sache ernst. Er ging zeitig ins Bett, um sich optimal auf den nächsten Tag vorzubereiten. Ich glich das aus, indem ich es bis um drei an der Bar aushielt.


Nach 4 Stunden reiner Spielzeit im kleinen Finale: v.l.: Walter, Birgit, Sigrid, Matthias

Wie sich herausstellte, war Walter nicht nur ehrgeizig, sondern auch noch ein ziemlich guter Tennisspieler. Aber was will man erwarten, denn schließlich spielte er 35 Jahre lang, zum Teil hochklassig, Handball!

Und trotzdem scheiterten wir knapp im Halbfinale - hauptsächlich an der Zeit (35 min-Spielzeit), an unseren Nerven und natürlich an den ganz groß aufspielenden Bärbel und Peter. Das kleine Finale entschieden wir für uns.


Siegerfoto mit "Dummy"-Skiern

Am Abend dann die Überraschung bei der Siegerehrung: Walter (1. Skifahren/3. Tennis) und ich (4./3.) hatten beide den ersten Platz in der Gesamtwertung erreicht. Der Preis war jeweils ein Paar Super-Riesenslalom-Rennskier von Head :-)))



Das musste natürlich gefeiert werden ... und es wurde etwas ... sehr ... viel ... später ...

Am nächsten Morgen waren es dann gerade mal noch sechs Teilnehmer, die auf die Piste drängten. - Und ich war mit dabei!


 

Bei Linde daheim …

... im Kleinen Walsertal, liegt im Januar meist viel Schnee. So auch in diesem Jahr. Also quartierten wir uns bei Lindes Mutter ein, die in Riezlern direkt gegenüber dem Casino und einem Skilift wohnt.



Am ersten Tag fuhren wir am Walmendinger Horn. Bei 30 cm Neuschnee und Sonnenschein genossen wir jeden Schwung – auch den zum Einkehren.



Obwohl Linde nun schon lange im Raum München wohnt, kennt sie noch viele Leute vom "Tal". So auch den Joseph, der im Winter eine kleine Einkehr-Hütte oben am Horn betreibt. Hier treffen sich Einheimische und "Eingeweihte", denn Joseph ist nicht nur bekannt für seine großen Portionen zu kleinen Preisen, sondern auch für seinen leckeren, selbst gemachten Bergkäse.



Ich trank einen riesen Pott heiße Schokolade - mmmh! Die Milch war frisch gemolken und bildete eine Haut - na sowas! ;-)


Blick von der Kanzelwand in Richtung Oberstdorf und Stuttgart

Aber auch an der Kanzelwand und auf dem Fellhorn hatten wir viel Spaß bei idealen Schnee- und Wetterbedingungen.
Morgens fuhren wir eher kraftsparend, während es nachmittags schon mehr an die Substanz ging.



Denn Herwig, Lindes Bruder, zeigte uns dann, wie man beim Skifahren so richtig ins Schwitzen kommen kann.

Er arbeitet als Croupier im Casino immer bis spät in die Nacht und steht deshalb meist etwas später auf. Seine Arbeit bietet ihm aber auch die Gelegenheit oft auf die Piste zu gehen.

Vermutlich ist er ja gerade deshalb - im Gegensatz zu seiner Schwester - immer gerne daheim im Walsertal geblieben.


 

Meine Wintersportarten ––> Teil 6: Badminton

Was, bitteschön, kann man bei diesem Frühlingswetter schon groß anfangen, um sich fit zu halten? Im Regen Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Tennis spielen oder etwa stundenlang durch den Matsch golfen? Nicht mit mir, denn mit den Jahren verkomme ich doch immer mehr zu einer Schönwetter-Sportlerin. Also bleibt nur der Weg zurück in die Halle.

Da kommt es gerade recht, dass die Handballsaison für die meisten schon beendet ist. Und für die gilt es jetzt, in der trainingsfreien Zeit nicht völlig durchzuhängen.



Am liebsten halte ich Anja fit.


 

Meine Wintersportarten --> Teil 5: Skifoan …

... is' des Leiwandste,
wos ma si nua vurstö'n ko.



Und wann der Schnee staubt,
und wann die Sunn' scheint,
dann hob' i ollas Glick in mir vereint.
I steh' am Gipf'l, schau obe in's Tol,
a jeder is' glicklich, a jeder füh't si wohl,
und wü nur Schifoan ...

aus: "Skifoan" von Wolfgang Ambros

– viel besser hätt' ich die letzten 2 Tage auch nicht zusammenfassen können!


 

Meine Wintersportarten ––> Teil 4: Indoor-Golf

Werner Förster, IBM-Frühpensionär und ambitionierter Spätgolfer, schleppte dieser Tage seine neue Indoor-Golfanlage zu uns ins Büro. Sein Wohnzimmer hatte sich wider Erwarten als zu klein erwiesen – nicht für die Geräte, sondern zum Ausholen und Durchschwingen!

Roy sieht ja den Büroschlaf, bzw. eine Runde Joggen als die ideale Entspannung zu einem 16 Stunden-Tag an. Für mich stand dagegen lange "ein Schwätzle am Telefon" an erster Stelle. Jetzt habe ich den Hörer gegen den Schläger getauscht.



Vielleicht fragt sich auch jemand, was der Besen da soll. Er dient mir quasi als Ziel, ist also so etwas wie eine Fahne für mich.

Und zugegeben, die Positionierung der Driving Range im Eingangsbereich ist noch nicht ganz ideal, denn unsere Besucher müssen nun zuerst über ein Gestänge klettern, nachdem sie die Eingangstüre geöffnet haben. Aber bis jetzt hat sich zum Glück noch kein Gast daran gestört.


 

Meine Wintersportarten --> Teil 3: Handball in der AD



Fünfmal im Winter treffen sich die "Alten Damen" der SG H2Ku Sonntagmorgens zum Tratschen. Zwischendurch wird Handball gespielt, 2 Spiele à 2 x 10 Minuten. Meistens reisen wir etwas knapp an. Deswegen dient das erste Spiel eher dem Warmmachen.



Gestern hatten wir einen Spieltag in Calw. Moni, unser Captain weilte beim Skifahren und niemand hatte an die Trikots gedacht. Im ersten Spiel trafen wir gleich auf den Tabellenführer aus Eningen/Pfullingen. Das hieß auch: wir, das vermutlich älteste Team (Schnitt um die 40) der AD-Liga, gegen die Jüngsten (30) . Und – welch' Überraschung – wir haben klar mit 10:7 gewonnen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte.



Das zweite Spiel ging sogar mit 11:0 an uns. Na, da war der Sonntag natürlich gerettet ;-)


 

Meine Wintersportarten --> Teil 2: Schneeschippen



Frühsport vor der Arbeit? Oder nachts vor dem Nachhauseweg? Das ist in diesen Tage wirklich kein Problem, denn der Zugang zu unserem Büro ist zuverlässig zugeschneit.

Aber zum Glück dürfen wir Selbstständige viel Arbeiten. Sonst kämen wir ja vielleicht noch auf den Gedanken, stark gesundheitsgefährdende Wintersportarten wie Ski- oder Schlittenfahren auszuüben. Da lob ich mir doch das Schneeschippen. Außer der Möglichkeit eines Muskelkaters im Schulterbereich, kann man diesen Sport relativ gefahrlos betreiben. Er eignet sich auch ganz hervorragend für "kurz mal Bewegen zwischendurch" – und das sogar noch an der frischen Luft, was will man mehr!

Leider lässt sich diese Sportart nicht das ganze Jahr über ausüben. Als Sommer-Alternative könnte ich hier aber schon mal das "Wiese mähen mit Sense" empfehlen. Soll übrigens, laut ¬ Harvey Penick (Little Red Book), vor allem für Golfer ein ganz hervorragendes Training sein.


 

Meine Wintersportarten --> Teil 1: Tennis

Im letzten Winter gab ¬ Katja das Tennisspielen mit mir auf, als sie so ca. im 5ten Monat schwanger war. Sie tat das damals, weil sie irgendwann einmal bei der Rückhand nicht mehr richtig ausholen konnte. Nun wird der kleine Schreihals Finn zwar noch gestillt, aber trotzdem wagte sie sich heute zum ersten Mal wieder auf den Centrecourt, um mit mir zu matchen.



Ich erwartete einen leichten Vorteil, denn schließlich hatte ich während der letzten Wochen schon heimlich trainiert. Mein Sparringpartner Marius glänzte dabei immer wieder mit zahlreichen Assen, Doppelfehlern, Risiko-Schlägen, gutem Ballgefühl und nicht annähernd so guter Beinarbeit. Und manchmal erinnerte sein Spiel - nach eigener Aussage - sogar ein wenig an Seniorentennis!

Aber auch Katja war nicht untätig gewesen. So investierte sie diese Saison kräftig in ihre Ausrüstung. Neue Hallenschuhe und 6 "fast neue" Bälle sollten meinen Trainingsvorsprung egalisieren. Und so war es dann auch, nach 1 Stunde stand es 5:5. Länger zu spielen war heute konditionell nicht drin. Deutlich wurde auch, dass wir beide, gerade in Punkto Schnelligkeit und Laufarbeit, noch starkes Verbesserungspotential haben.



Aber warum nur, hat der Tennisclub die lange Fensterfront (längs zum hinteren Spielfeld) mit Sperrholzplatten zugetackert? Wurden etwa Spieler bei Sonnenschein geblendet? Musste das Tageslicht einer zukünftigen Werbefläche weichen? Oder hofft man so Heizkosten zu sparen?


 




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