WG-Leben mit Bojana
Bojana ist zur Zeit in Herrenberg und wohnt bei uns.

Ihrem Heimweh wirkt sie entgegen, indem sie fleißig ihre Skype-Verbindungen mit daheim pflegt.

Nebenbei spielt sie noch Tennis ...

manchmal sogar mit viel Spaß im Regen ...

Zum Glück konnte ich sie beim Reiter-Frühstück in der Walther-Knoll-Straße gerade noch davon abbringen, dieses Pferd auf der Stelle zu adoptieren. Dafür wäre unsere Wohnung wohl doch etwas zu klein gewesen :-)
Morgen geht’s nach Rovinj …
... und da ist es ganz normal, dass in den Tagen davor noch ziemlich viel "schnell" erledigt werden muss. Gestern haben wir z.B. "auf die Schnelle" unseren alten BMW verkauft.

Weil Roy keine Zeit hatte, hab ich heute "schnell mal zwischendurch" das neue Auto zusammen mit Leon abgeholt.

Obwohl er mir einen X1 empfohlen hatte, ist Leon zufrieden mit dem Neukauf und freut sich auf die Fahrt morgen - und auf 10 Tage Rovinj.

Also "husch husch" noch nen Osterhasen für ¬ Morgengold gebastelt, Oma besucht, letzte Wäsche aufgestellt, Rechnungen geschrieben, Blumen gegossen, eingekauft, letzte E-Mails und Blog-Eintrag geschrieben, ...
... und dann geht's morgen früh gaaaanz gemütlich "auf nach Rovinj!"
Was für ein schöner Winter!


Demnächst lade ich hier weitere schöne Winterfotos hoch!

Lichter der Kleinstadt
Kurz vor Mitternacht schien der Vollmond hell über dem Gäu. Von Sindlingen brachen wir in Richtung Herrenberg auf, liefen quer über gefrorene Wiesen ...

... und begrüßten das neue Jahr, während Raketen und Böller den Himmel über Herrenberg in ein Lichtermeer verwandelten.

Viel Glück und Erfolg in Zweitausendzehn!
Frohe Weihnachten!

So lustig ist das Studentenleben …
"Alt-Heidelberg, du feine,
Du Stadt an Ehren reich,
Am Neckar und am Rheine
Kein' andre kommt dir gleich."
von Joseph Victor von Scheffel
Beseelt von diesen Zeilen, machte sich Marius vor ein paar Wochen auf die Suche nach einer Bleibe. Wie sich herausstellte, war dies zu Beginn des neuen Semesters ein schier aussichtloses Unterfangen. Überraschenderweise wurde er zusammen mit einem anderen Suchenden irgendwann doch noch fündig.

Das Gästehaus der Uni Heidelberg soll in 2 Jahren abgerissen werden. Bis es aber soweit ist, wird es noch vermietet. Es befindet sich in Schlierbach, weit oben, in einer Villengegend. Die Straße dorthin ist so steil, dass jede einzelne Pferdestärke zählt - sofern man ein Auto besitzt. Mari hat sich aber fürs Fahrrad entschieden. Allerdings ist es unmöglich, von dort oben den Berg hinabzufahren. Keine Bremse schafft das.
Deshalb ließ er sein Rad über Nacht im Tal. Zwei Wochen lang, dann war es weg!

1 => Heidelberger Schloss
2 => Top-Aussicht in Schlierbach
3 => Fahrradweg am Neckar entlang in die Altstadt

Marius' Zimmer ist hell und ca. 26 qm groß. Zusammen mit Hannes teilt er sich Bad und Küche. Die Wohnung hat einen direkten Zugang zur Terrasse.
Da die beiden Studenten bislang weder Fernseher noch Internetzugang besitzen, bleibt viel Zeit zum Studieren. Obwohl Hannes eigentlich "Sonderpädagoge" werden will, studiert er im Nebenfach zusätzlich Humanmedizin. Marius hat ihn nämlich als "Abfrager" engagiert, weil schon nach knapp 3 Wochen Studium Prüfungen in "Knochen", "Terminologie" und "Extremitäten" anstanden.

Letzte Woche machte ich mich auf nach Heidelberg, um einen Schrank und verschiedene Care-Pakete nach Schlierbach zu transportieren. Bei dieser Gelegenheit traf ich mich auch mit der bereits "scheinfreien" Sarah.

Während Marius die Anatomie-Vorlesung besuchte und dort zum ersten Mal mit großer Begeisterung ein Herz freilegte, schlenderten Sarah und ich gemütlich durch die Innenstadt. Wir genossen den herrlichen Herbsttag. Von der "Alten Brücke" aus bestaunten wir den Sonnenuntergang über dem Neckar und den Dächern der Altstadt. Ein Schauspiel, das hier keine Seltenheit sein soll.

Kein Wunder, dass man in Heidelberg sein Herz verlieren kann - auf welche Weise auch immer.
Spurensuche
"Welche Begabungen schlummern in Ihnen?"

Dieser Frage von Coach ¬ Anitta Maier (Foto oben) stellte ich mich am vergangenen Wochenende. Gemeinsam mit ihr und anderen begab ich mich auf Spurensuche.

"Was sind Talente?", so lautete der Titel des ersten Seminarzyklus. Nach einer theoretischen Einführung machten wir uns auf die Suche nach unseren "herausragenden" Begabungen.

In Einzelgesprächen wurde ein mehrseitiger Fragebogen durchgearbeitet, was ganz schön anstrengend war. Fragen zu sich selbst, so scheint es, sind am allerschwersten zu beantworten. Aber wir hatten ja professionelle Hilfestellung.

Am Ende des ersten Tages hatten wir neben unseren Begabungen auch die dazu gehörigen Fähigkeiten herausgearbeitet ... Den Kopf voller neuer Gedanken machten wir uns auf den Nachhauseweg.

Tags darauf starteten wir wieder Richtung Hegau, um die Entdeckungsreise zu unseren Talenten fortzusetzen. ... Eine Reise, die für Roy anscheinend so spannend war, dass er selbst in den Pausen noch weiter diskutierte.

Auf jeden Fall war das Seminar sehr erhellend und brachte viele überraschende Einsichten. Ich freue mich schon auf ¬ Teil zwei.
Wer hat hier wem was eingeimpft?

Tag, an dem Sir Roy Anderson, Berater der britischen Regierung, die Schweinegrippe öffentlich als Pandemie bezeichnete:
-> 1.5.2009
Jahresgehalt, das Anderson von GlaxoSmithKline, Hersteller eines Impfstoffs gegen Schweinegrippe, bekommt, in Euro:
-> 125.000
Steigerung des Aktienkurses von GlaxoSmithKline nach Ausrufung der Pandemie in Prozent:
-> 10
aus "Die Welt in Zahlen", brand eins, Heft 11
4 Tage Klinikum Böblingen, all inclusive
Letzte Woche habe ich mich für ein paar Tage im Böblinger Krankenhaus einquartiert, da ich das attraktive Angebot einer operativen Bauchspiegelung einfach nicht ausschlagen wollte.

Und ich muss sagen, der Service war wirklich großartig! Obwohl ich zweiter Klasse gebucht hatte, wurde ich von einer (sehr) jungen Chirurgin persönlich begrüßt und vom aufmerksamen Personal sogleich in ein schickes Outfit gekleidet.

Nach einer kleinen OP, die eben jene junge Ärztin glänzend meisterte, durfte ich endlich mal richtig ausschlafen (Michael Jackson lässt grüßen). In der wachen Zeit unterhielt ich mich prächtig mit SWR1-Leute-Podcasts, Brand eins-Lektüre und Tuba, meiner schwangeren Bettnachbarin.
Ich wäre also rundum zufrieden gewesen - wären da nicht noch kleine logistische Schwächen bei der Essensverteilung gewesen:
Erst am dritten Tag gelang es mir endlich, etwas anderes als Käsescheiben aufs Brot zu bekommen. Zum Mittagessen hatte ich Pilze mit Knödel und Salat bestellt, und es kamen: Pilze mit Reis, ohne Salat. Aber immerhin!

Auch mein letztes Frühstück bot einige Überraschungen: Statt bestelltem Kräuterquark gab's Marmelade. Und den Obstjoghurt hatte ein Schelm gegen kalte Milch mit Banane eingetauscht.
Dafür wurde ich zuhause von Roy mit einem opulenten zweiten Frühstück empfangen: Brot mit Scheibenkäse!!
Schlösser im Liebesrausch
"Vor einem Jahr hing nur eins, jetzt gibt es Tausende – die Hohenzollernbrücke in Köln ist voller "Liebesschlösser". Die zum Teil aufwändig verzierten Vorhängeschlösser werden von Liebespaaren aufgehängt als Zeichen ewiger Verbundenheit. Dr. Dagmar Hänel befasst sich von Anfang an mit diesem importierten Brauch und beschreibt ¬ KM42 (Video 4:16) einzelne Schmuckstücke."

Just schaue ich hier heute drauf und stelle fest, dass der letzte Eintrag genau…
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Winter-Blog-Pause??
Nadia zu: WG-Leben mit Bojana
Sommer-Blog-Pause???
Birgit zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Das liegt daran, dass ich mir nen neuen Blog einrichten will ... aber auch dazu…
Manu zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Schön, mal wieder was Aktuelles von Dir zu lesen :-)
Ich wünsche Euch…
Sarah zu: Morgen geht's nach Rovinj ...
Hi Birgit, viel Spaß und eine gute Fahrt! Liebe Grüße Sarah
anja.h zu: Frohe Weihnachten!
Was ist das denn fuer ein Bild?
Ich seh nen Weihnachtsbaum in schwarz auf…

Vancouver (CAN)




